Alsdorf: DRK-Ortsverein hat viel erreicht, sucht aber Mitstreiter

Alsdorf: DRK-Ortsverein hat viel erreicht, sucht aber Mitstreiter

„Wir können auf das Deutsche Rote Kreuz in Alsdorf nicht verzichten.“ Bei der Jahreshauptversammlung in der Unterkunft an der Aachener Straße 3 zog der DRK-Ortsverein unter Vorsitz von Alfred Sonders Bilanz. Die kleine, aber einsatzfreudige Truppe hat viel bewältigt.

Nach Abschluss des Umzugs und der Eröffnung der Generationenwerkstatt gab es noch zahlreiche Verbesserungen, etwa die Umrüstung der Beleuchtung auf LED, die Anschaffung zweier Gefrierschränke und eines Mannschaftstransporters mit Anhänger. „Alles das wäre ohne großzügige Spender nicht möglich gewesen“, betonte Sonders. Ebenso wichtig sei das Engagement des Bereitschaftsteams, das nun von einem Leistungsteam mit Uwe Hansen, Michel Engels und Carsten Herzog-Schubert geführt wird.

Letzterer erstattete Bericht: Neben den üblichen Betreuungsdiensten bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und der Organisation von Blutspendeterminen bildete der Großeinsatz an der Notunterkunft für Flüchtlinge am Heidweg den Schwerpunkt. Gemeinsam mit anderen Hilfsdiensten und einer Vielzahl freiwilliger Helfer und Ärzte organisierte das DRK den Gesundheitsscheck bei der Erstregistrierung mit, wofür Sonders allen Beteiligten dankte: „Das war eine großartige Gemeinschaftsleistung, auf die wir alle stolz sein können!“

Das gilt auch für die Nachwuchsarbeit im Jugendrotkreuz (JRK). Michel Engels berichtete, dass die Jugendgruppe wieder im Aufbau sei. Erfolg zeitigte das Werben bei den Schulsanitätsdiensten an Alsdorfer Schulen. Einige neue Aktive sind bereits integriert. In der Generationenwerkstatt freut man sich auf weitere Mitarbeiter und hat eine stattliche Palette an Produkten entwickelt, die guten Absatz finden, wie Franz Plymackers darlegte.

Die Welle der Hilfsbereitschaft bei der Flüchtlingsbetreuung will das DRK in feste Bahnen lenken und hofft, dass einige Helfer sich dauerhaft engagieren. Hier hat das DRK eine Fülle an Einsatzmöglichkeiten anzubieten. „Der technisch hervorragend ausgestattete Fuhrpark, die professionelle Küche, moderne Schulungsräume und ein großes Kursangebot bis hin zur lebenswichtigen Blutspende oder die Generationenwerkstatt bieten viele Möglichkeiten, sich einzubringen“, sagte die Kreisbereitschaftsleiterin für die Städteregion, Ellen Hansen.

„Wir brauchen zuverlässige Menschen, ob jung oder alt, die bereit sind, einige Stunden im Monat ihren Neigungen entsprechend mitzumachen.“ Treffpunkt ist jeden ersten und dritten Freitag um 19 Uhr (JRK 18 Uhr) an der Aachener Straße 3. Hansen: „Wer will, kann gerne spontan kommen.“ Kontakt auch: Telefon 02404/8360.

Da im Vorstand viel Arbeit zu leisten ist, gab es Ergänzungswahlen: Neuer Schatzmeister ist Alois Nölken, stellvertretende Kassiererin Marliese Herzog, Schriftführer Bernd Haake und Stellvertreterin Brigitte Hinkelmann; Kassenprüfer sind Michel Engels und Karsten Herzog-Schubert.

(rp)
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