Herzogenrath: Diskussion um Bäume im Gebiet Dahlemer Straße

Herzogenrath: Diskussion um Bäume im Gebiet Dahlemer Straße

Fällen oder nicht fällen? Mit dieser Frage sah sich der Umwelt- und Planungsausschuss konfrontiert.

Beim Thema Baugebiet Dahlemer Straße bestand besonderer Klärungsbedarf unter den Fraktionen, es ging um den Bestandsschutz für Bäume.

Klärend wirkten hier die Ausführungen von Rainer-Josef Schulte, bei der Stadt zuständig für den Baumbestand. Die sieben Bäume im entsprechenden Gebiet seien als Patienten zu sehen, verdeutlichte Schulte. Es handele sich um alte und kranke Bäume, die Beschädigungen aufweisen. Zwar habe man die Mittel, sie für 10 bis 20 Jahre zu erhalten, es sei aber kein Baum dabei, mit dem es keine Probleme gebe. Seine Meinung: die Bäume lieber fällen, um an anderer Stelle in ausreichendem Maße aufzuforsten.

Damit nicht einverstanden zeigte sich Katharina Herzner (Grüne). Sie argumentierte, die Bergahorn-Reihe entlang der Dahlemer Straße, um die es gehe, sei besonders reizvoll - und es sei problematisch, diese einfach zu fällen. Auch nachdem Dr. Manfred Fleckenstein (SPD) Rainer-Josef Schulte attestierte, nicht in dem Ruf zu stehen, leichtfertig Bäume aufzugeben oder zu fällen, konnten wiederholte Erklärungen Schultes Herzner nicht umstimmen.

Ausschussmehrheit ist dafür

Nach einer Sitzungsunterbrechung sprach sich der Ausschuss gegen die Stimme von Herzner dafür aus, die Bäume zu fällen und an anderer Stelle für entsprechenden Ersatz zu sorgen.

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