Herzogenrath: Die Lautstärke von Windrädern bewerten

Herzogenrath: Die Lautstärke von Windrädern bewerten

Die Firma „Head Acoustics“ sucht derzeit nach Menschen, die in ihrer Wohn oder Arbeitssituation regelmäßig Geräusche von Windkraftanlagen wahrnehmen können. Hintergrund — nach Auskunft von André Fiebig von „Head Acoustics“ — sind Hörversuche im Rahmen einer Studie zu Geräuschen von Windkraftanlagen.

„Während des Hörversuchs sollen Windkraftanlagen- und andere Umweltgeräusche mittels Kopfhörer- und Lautsprecherwiedergabe bewertet werden“, umschreibt Fiebig die Prozedur.

Fragebogen ausfüllen

Zusätzlich zu den Hörversuchen wird von jedem Teilnehmer ein Fragebogen ausgefüllt, der die Erfahrungen mit Windkraftanlagengeräuschen abfragt. „Gerade im Rahmen der Energiewende und dem damit verbundenen Fokus auf erneuerbare Energien rückt die Windkraftanlage zunehmend mit ihren Vor- und Nachteilen in den Blickpunkt“, unterstreicht Fiebig an dieser Stelle.

Obwohl gesetzliche Bestimmungen zur Vermeidung von zum Beispiel Lärmbelästigungen existieren, sind dennoch auch viele Fälle bekannt, in denen sich Anwohner über die akustische Belastung beklagen.

„Um die möglicherweise erhöhte Belastung durch derartige Geräusche zu ermitteln, führen wir deshalb eine wissenschaftliche Studie durch, in der Betroffene wie auch Nichtbetroffene Umweltgeräusche bewerten“, sagt der Experte. Hier soll sich zeigen, ob derartige Geräusche interindividuell besondere Reaktionen auslösen oder ob „nur“ für bestimmte Gruppen diese Geräusche kritisch sind.

Interessenten können sich bei Susanne Breuer von „Head Acoustics“, per Telefon unter der Rufnummer Telefon 02407/57727 oder per E-Mail unter susanne.breuer@head-acoustics.de erreichbar. Die Hörversuche finden in den Räumen der Firma in der Ebertstraße 30a in Kohlscheid statt.

(mabie)
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