Baesweiler: Die ersten Spatenstiche für die Kindertagesstätte in Baesweiler

Baesweiler: Die ersten Spatenstiche für die Kindertagesstätte in Baesweiler

Ein neuer Name etabliert sich. Das als Baugebiet Südwest ins Leben gerufene Areal wird in der Bürgerschaft als „Europaviertel“ geführt, freut sich Bürgermeister Dr. Willi Linkens. „Das hört sich ja auch viel besser als Kloshaus an“, flachste Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Die Freude war groß, die Laune sehr gut, denn es galt an der Brüsseler Straße den ersten Spatenstrich für die neue Kindertagesstätte vorzunehmen. Städteregion und Stadt Baesweiler handelten angesichts der zusätzlich benötigten Kita-Plätze flink und effektiv. Zum übernächsten Kindergartenjahr wird im größten Baugebiet, dass Baesweiler je in Angriff genommen hat, eine viergruppige Einrichtung für bis zu 80 Kinder eröffnet.

Sebastian Heyn, Leiter des Städteregions-Jugendamtes — das für Baesweiler zuständig ist — nannte Zahlen: 20 Plätze für Kinder von vier Monaten bis drei Jahren (U 3) und 60 Plätze für Kinder ab drei Jahren (Ü 3) entstehen dort. Heyn: „Eine flexible, andere Belegung ist bei verändertem Bedarf möglich.“ Die Städteregion plant eine Erweiterung von zusätzlichen vier Gruppen. Allein für dieses Neubaugebiet werden bis 2020 voraussichtlich 220 Plätze in 12 Gruppen geschaffen.

Zudem ist der Inklusionsgedanke „umfassend verwirklicht“, betonte Heyn. Dem Bau wird noch in diesem Jahr die Personalauswahl folgen. Das stellte Etschenberg heraus. Er ist von Baesweiler begeistert: „Diese Stadt entwickelt sich sehr gut. So sieht umsichtige Planung aus.“

In nur sieben Monaten kam es vom Projektstart zum Baubeginn. Auch von der modernen Architektur ist der scheidende Städteregionsrat sehr angetan. Das Zahlenwerk zum Neubau stellte Sander Lutterbach (Städteregion) vor. Die Bauwerkskosten betragen plus Erweiterungsbau etwa 4,6 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt umfasst etwa 1300 Quadratmeter Grundfläche, der zweite 800 Quadratmeter.

Insgesamt finden in den Gebäuden acht Gruppen Platz. Dr. Linkens dankte der Städteregion aber auch den Befürwortern in Fachausschüssen und Stadtrat für die Zusammenarbeit: „Ich denke, diese Einrichtung wird schnell ausgelastet sein.“ So mochte man dann schnell die Spaten schwingen, um anschließend den Kalorienverbrauch wieder auszugleichen. Denn die Städteregion hatte ein Freiluft-Frühstück spendiert.

(mas)