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Würselen: Diakonischer Beratungsstelle droht Streichung städtischer Mittel

Würselen : Diakonischer Beratungsstelle droht Streichung städtischer Mittel

Gerne hätte der Sozialausschuss dem Antrag des Diakonischen Werks Aachen auf Bezuschussung der Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte an der Grevenberger Straße entsprochen und die von ihr geleistete Arbeit finanziell honoriert.

Hatten doch im Jahr 2006 immerhin 323 Frauen die Hilfe der Beratungsstelle in Anspruch genommen. So traurig es nach den Worten der SPD-Sprecherin Eva-Maria Voigt-Küppers es sei, der Ausschuss hatte keine andere Wahl, als sich den haushaltsrechtlichen Vorgaben zu beugen und - wie von der Verwaltung vorgeschlagen - den Antrag negativ zu bescheiden.

2008 soll das Diakonische Werk mit einem Zuschuss bedacht werden. Dazu schlug die Verwaltung vor, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel von 5100 Euro, die sich in diesem Jahr noch die beiden anderen Träger teilen können, zu dritteln.