Würselen: Deutsch-französische Freundschaft: Feierstunde im Gymnasium

Würselen: Deutsch-französische Freundschaft: Feierstunde im Gymnasium

Kurz vor dem Ende des Schuljahres feierten sie ein Fest der Völkerfreundschaft: Den deutsch-französischen Beziehungen war eine Feierstunde im Gymnasium an der Klosterstraße gewidmet. Ehrengäste bei der von Fachbereichsleiter Rita Johnen organisierten Veranstaltung waren der französische Honorarkonsul in Aachen, Dr. Wolf Steinsieck, die Leiterin des deutsch-französischen Kulturinstitutes in der Kaiserstadt, Angelika Ivens, und Dezernent Paul Palmen aus dem Kölner Regierungspräsidium.

Organisatorin Rita Johnen stimmte ihre Zuhörer in der bis über den letzten Sitzplatz hinaus gefüllten Aula auf den Festakt „Europäische Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“ ein: Darum gehe es, auch und gerade über den Tag hinaus. Honorarkonsul Steinsieck zeigte sich zuerst „überwältigt, wie voll dieser Saal ist“. Das Anliegen der Völkerverständigung sei in der Würselener Schule am richtigen Platz, denn: „Die deutsch-französische Freundschaft wird nicht nur auf höchster Ebene gestaltet — sie lebt auch von Eurem Engagement.“ Eine solide Kenntnis der französischen Sprache garantiere zudem „beste Chancen im Beruf“, versicherte Steinsieck. Und auch Dezernent Palmen, lange Zeit für die CDU Mitglied im Alsdorfer Rat, beschwor wie sein Vorredner die „sehr lebendige Partnerschaft hier in Würselen“.

Hoffnungsvolles Zeichen

Wie sehr sie in der Tat Elemente der deutschen und der französischen Kultur miteinander verbinden, zeigten die jungen Männer und Frauen des Gymnasiums, unter ihnen einige frisch gebackene Abiturienten, im Anschluss. Vorträge über markante Ereignisse der gemeinsamen Geschichte wie den Elysée-Vertrag und die Städtepartnerschaft zwischen Würselen und Morlaix sowie ein vom Schulchor gesungenes französisches Lied dokumentierten, dass das Anliegen der Feier den Gymnasiasten keineswegs gleichgültig ist — ein hoffnungsvolles Zeichen.

(ch)
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