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Hoengen: Der Weg zum Vereinsheim scheint geebnet

Hoengen : Der Weg zum Vereinsheim scheint geebnet

Einen kurzen kräftigen Applaus leistete sich die Gruppe aus Hoengen. Die Delegation des Sportvereins von 1916 war gespannt, was mit ihrem Antrag auf einen winterfesten Ausweichplatz und ein funktionierendes Vereinsheim passieren würde.

Die Stimmung im Hauptausschuss schien sich dem Fußballclub zuzuwenden; Politik und Verwaltung werden ihm helfen. Platz und Haus an der Martin-Struff-Straße hatte der SV aufgeben müssen. Die Ersatzspielfläche in Duffesheide ist alles andere als ortsnah und in der Winterzeit unbespielbar, sagen die Hoengener. „Der Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Rasenplatz in Duffesheide ist in den Wintermonaten stark eingeschränkt”, formuliert es die Stadtverwaltung.

Aber welchen Bedarf hat der SV Hoengen überhaupt noch? Wie viele Mannschaften wird er für den Spielbetrieb anmelden? Das müsse man wissen, um helfen zu können und die Fußball-Arbeitsgemeinschaft einzubinden, sagte Hubert Sieprath vom Fachamt.

Direkte Widerrede von den großen Fraktionen gab es andererseits auch nicht, als sich Horst-Dieter Heidenreich (Grüne) und Dietmar Brühl (FWA) dem SV Hoengen anschlossen, wieder ins „alte” Vereinsheim Martin-Struff-Straße einzuziehen. Da werde sich die Privatbebauung wohl erheblich verzögern, weil man noch nicht exakt um die Gefahr der Hohlräume unter dem Platz Bescheid weiß.