Herzogenrath: Der Verein Burg Rode ist gut aufgestellt

Herzogenrath: Der Verein Burg Rode ist gut aufgestellt

Frischer Wind weht durch das Gemäuer hoch über der Stadt. An anderer Stelle herrscht besonnene Kontinuität. Nachdem der Vorstand des Vereins Burg Rode ohne Gegenstimmen bei der Jahreshauptversammlung bestätigt wurde, richtet man den Blick ohne Umschweife auf die anstehenden Highlights im aktuellen Jahr.

Gutes Wirtschaften und ein konstanter Korpus an Mitgliedern (aktuell 324) bilden die Grundlage für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Burg sowie des Vereins. Das Kuratorium um den Vorsitzenden Wolfgang Schmitz, Geschäftsführer Peter Busch, Schatzmeister Dr. Tobias Dreßen und Bürgermeister Cristoph von den Driesch zog ein rundum positives Fazit unter das zurückliegende Jahr.

Den Veranstaltungskalender 2017 konnte der Verein trotz der bereits seit 2016 laufenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Burg pünktlich beginnen. Neben zahlreichen Konzerten, Veranstaltungen und Festen fanden beachtliche 108 Trauungen auf dem Burggelände statt. Die Vermietung der Räume hat sich laut Schmitz zu einem weiteren festen Standbein des Vereins entwickelt, die Verantwortlichen können sich „vor Anfragen kaum retten“.

Jedoch strebt das Kuratorium auch weiterhin einen maßvollen Umgang an. „Wir möchten die Vermietung der Räume für private Anlässe nicht inflationär betreiben“, versicherte Schmitz. Die Sanierung des Dachgeschosses schreitet darüber hinaus schnell voran. Nachdem der Auftrag für die Fensterarbeiten bereits frühzeitig ausgeschrieben wurde, soll in den nächsten zwei Monaten die Arbeit an dieser Stelle beginnen. Zur Zeit bekommen auch die Sonnenschirme des Burghofs eine Generalüberholung. Mit der großzügigen finanziellen Unterstützung der VR-Bank und Sparkasse wird für die kommende Saison neuer Spannstoff aufgezogen.

An anderer Stelle ist der Verein seit kurzem ebenfalls sehr fortschrittlich eingestellt. Nachdem im letzten Jahr der Social-Media-Auftritt der Burg Rode auf Facebook und Twitter gestartet wurde, planen die Verantwortlichen ein eigenes Online-Portal für den Erwerb von Eintrittskarten für die zahlreichen Veranstaltungen. Erste Schritte sind gemacht, ein Startdatum kann jedoch noch nicht angekündigt werden. So oder so ist die Burg längst im digitalen Zeitalter angekommen. Erst kürzlich nutzte YouTuber „Julien Bam“ die historische Kulisse nach Absprache mit dem Kuratorium für einen Videodreh. Drei Millionen Aufrufe sprechen für sich.

In Bezug auf die alljährliche „Burgweihnacht“ in Kombination mit dem „Adventskalender Live“ haben die Verantwortlichen bereits erste Planungen für das Weihnachtsfest 2018 aufgenommen. „Auch die Burgweihnacht ist ein enorm wichtiger Faktor für die Burg“, hob Schmitz hervor. Die Qualität müsse unverändert hoch bleiben, man scheue auch nicht davor zurück, Händler abzuweisen, die diesen Standard nicht erfüllen wollen. Schmitz betonte zurecht: „Wer die Stufen zu uns heraufkommt, der muss auch was erwarten dürfen.“