Herzogenrath: „Der kleine Tag“ bildet den Abschluss der Schultheatertage

Herzogenrath : „Der kleine Tag“ bildet den Abschluss der Schultheatertage

Ein letztes Mal hieß es jetzt im Forum der Europaschule in Merkstein „Vorhang auf!“ im Rahmen der Schultheatertage. Kinder und Jugendliche aller Schulformen aus der Städteregion Aachen, den Kreisen Düren und Heinsberg sowie Ostbelgien und den Niederlanden haben in den vergangenen Monaten die Bretter erobert, die die Welt bedeuten.

Unter dem Motto „All the world‘s stage — Die ganze Welt ist eine Bühne“ waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt und so entstand an der GGS Merkstein ein Musical. Unter der Gesamtleitung von Gaby Bayer-Ortmanns, die seit zehn Jahren den Schulchor leitet und mit musikalischer Unterstützung der Instrumentalgruppe mit Nina Leonards und Ute Kraum entstand eine begeisternde, 45-minütige Inszenierung.

Klassen aus vier Herzogenrather Schulen und ein Kindergarten, insgesamt 380 Kinder machten mit. Die Handlung spielt im Lichtreich hinter den Sternen. Auf der Erde zeigt „Der kleine Tag“, dass die Kleinen oft größer sind, als die Großen es denken. So wie es jeden Tag nur einmal geben kann, ist nämlich auch der kleine Tag einmalig.

Das erlebte das Publikum symbolisch während der Reise des kleinen Tages auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück. Fröhlich, mit bunten Kostümen und passenden Bühnenbildern machten die Mädchen und jungen die Geschichte lebendig.

Es war nicht nur die letzte Vorstellung im Rahmen der Schultheatertage 2018, sondern auch die allerletzte Aufführung der Schultheatertage nach dem alten Konzept, wie Mitorganisatorin Steffi Mrotzek erklärte. Mit einem neuen Ansatz werden die Schultheatertage unter neuem Namen fortgeführt werden. Kulturelle Bildung im Lebenslauf von jungen Menschen zu verankern, sie durch Theaterspiel zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten reifen zu lassen, das ist die Idee, die dahinter steckt.

„Theater ermöglicht neue Erfahrungsräume über den Unterricht hinaus, schafft Raum für Kreativität, Teamfähigkeit und Umgang mit Öffentlichkeit und stärkt neben den kognitiven Fähigkeiten auch die individuellen Interessen und Stärken der Kinder, die mit großer Begeisterung dabei sind“, betonte Mrotzek.

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