Alsdorf: Container für den Schulbetrieb bestellt

Alsdorf: Container für den Schulbetrieb bestellt

Die Stadt wird zusätzliche Container brauchen. In diesem Falle nicht zur Unterbringung von Flüchtlingen, vielmehr müssen zusätzliche Schulräume am Kultur- und Bildungszentrum geschaffen werden. Dies als Folge der Mängel an den Fundamenten und der Deckenkonstruktion an der Kraftzentrale.

Aus diesem Grunde verschiebt sich die Fertigstellung der Kraftzentrale möglicherweise bis Juni 2017. Damit der Schulbetrieb geordnet weiterläuft ist es unbedingt erforderlich, mobile Klassenräume zu errichten.

Vor allem für die Unterrichtsfächer Musik (Gymnasium) und Technik/Werken (Realschule) sieht die Stadt Bedarf. Nur durch die Bereitstellung von entsprechenden Containerräumen „kann ohne Störungen oder Ausfälle“ weiter unterrichtet werden.

Eine Anmietung solcher Objekte ist derzeit „unwirtschaftlich“. Für den Kauf einer Containeranlage wird mit 350.000 Euro kalkuliert. Nach Fertigstellung der Kraftzentrale würde die Stadt „die Containeranlage einer weiteren städtischen Verwendung zuführen“.

Über die angedachte Containerlösung hinaus benötigen beide Schulen Ausweichräume für Klassenarbeiten, die zentralen Prüfungen der 10er Klassen und für das Zentralabitur, denn die in der Kraftzentrale vorgesehenen Räume (Forum und Seminarräume) müssen ersetzt werden. Dazu bietet sich, so formuliert die Stadt, ein Anmieten von Räumen im Energeticon an. Pro Schulhalbjahr fallen 19.500 Euro an.

Der Rat beschloss den Kauf einer Containeranlage mit außerplanmäßigen Haushaltsmitteln. Ebenso wurde beschlossen, eine Vereinbarung mit der GSG Grund- und Stadtentwicklung zu treffen, um Räume im Energeticon zu mieten.

(mas)
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