Herzogenrath: Clowns vom Baggenplatz präsentieren Frühschoppen

Herzogenrath: Clowns vom Baggenplatz präsentieren Frühschoppen

Die Clowns vom Baggenplatz präsentieren sich jedes Jahr in einem neuen, farbenfrohen Kostüm. „Met Standbass, Tamburin en Decke Tromm“ marschierten 29 Mitglieder in den Saal der Gaststätte Dirk Kempchen, dort feierten sie ihren karnevalistischen Frühschoppen mit vielen Gästen.

Überwiegend wird dieser Frühschoppen von Laien gestaltet, jeder Clown trägt zum Gelingen der Veranstaltung auf der Bühne bei. Die jüngsten sind Mayla Jansen mit vier Jahren und die neunjährige Eva Schillings, sie wurden von Wilfried Jansen, der durch das Programm führte, besonders erwähnt.

Wie vor über vier Jahrzehnten

Ein großer Dank ging an Georg Baggen, der diese Truppe hervorragend unterstützt. Die Clowns vom Baggensplatz sind aus dem „Scheeter Fastelaer“ nicht mehr wegzudenken, sie tragen auch dazu bei, dass der Fastelovend in seiner Urwüchsigkeit und seiner Tradition erhalten bleibt.

Schon lange über das Maß eines normalen Frühschoppens hinausgewachsen gab sich erneut alles, was im Kohlscheider Karneval Rang und Namen hat, aber vor allem viel „Fußvolk“ die Klinke in die Hand. Bis in den späten Nachmittag hinein sorgten natürlich die Showtanzgruppe der KG Dorfspatzen „Blue Devils“ die Tanzgruppe der KKG „Scheeter Jecke“ und das „Scheeter“ Dreigestirn mit Prinz Ralf III., Bauer Hubert und Jungfrau Maria und den Vertretern des Ausschuss Kohlscheider Karneval für tolle Stimmung.

Den Prinzenorden bekam Sabine Jansen überreicht. Viele Beifall ernteten das Damen- und Herrenballett und die Jugend der Clowns vom Baggenplatz mit ihren neuen „Live Acts 2016“. Zum Schluss trat der Büttenredner aus Belgien, D’r Tulpenheini auf.

Zu all dem lustigen und närrischen Treiben gab es zur Stärkung Erbensuppe und Puffeln. Für die Unterhaltungsmusik zeichnete Joschka verantwortlich. Im Rosenmontagszug in Kohlscheid werden die Baggen-Clowns wieder eine Augenweide sein. Anschließend wird die Gemeinschaft durch die Gasthäuser „ob d‘r Scheed“ ziehen, so wie vor 42 Jahren.

(fs)
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