Herzogenrath: Clowns vom Baggenplatz „met Tamburin un en decke Tromm“ unterwegs

Herzogenrath: Clowns vom Baggenplatz „met Tamburin un en decke Tromm“ unterwegs

Pünktlich um 11.11 Uhr zogen die Clowns vom Baggenplatz „Met Standbass, Tamburin, un en decke Tromm“, in den Saal der Gaststätte Dirk Kempchen. Seit 43 Jahren hat diese tolle Truppe im „Scheeter“ Karneval Geschichte geschrieben, sie präsentieren sich Jahr für Jahr in ihren neuen Clownkostümen.

Außerdem tragen sie dazu bei, dass der Fastelovend in seiner Urwüchsigkeit und seiner Tradition erhalten bleibt. Jüngstes Mitglied ist die vier Monate alte Helena-Marie Paffen. Präsident Heiner Schillings freute sich über den regen Besuch, denn die Clowns vom Baggenplatz, benannt nach einem an der Oststraße grenzenden Platz, wurde im Jahre 1984 ins Leben gerufen. Jahr für Jahr werden neue Kostüme geschneidert — und bei all dem haben die Baggen-Clowns viel Spaß an der Freud.

Das 4x11-jährige Bestehen im nächsten Jahr soll richtig groß gefeiert werden, die Vorbereitungen laufen. Erneut gab sich alles, was im Kohlscheider Karneval Rang und Namen hat, aber vor allem viel „Fußvolk“ die Klinke in die Hand. Unter der Leitung von Wilfried Jansen sorgten die Showtanzgruppe der KG Dorfspatzen „Blue Devils“, die Tanzgruppe der KKG Scheeter Jecke und das „Scheeter“ Dreigestirn mit Prinz Björn I., Bauer Daniel und Jungfrau Greta mit ihrer tollen Crew und den Vertretern des Ausschuss Kohlscheider Karneval für tolle Stimmung.

Viel Beifall erntete das Damen- und Herrenballett und die Jugend der Clowns vom Baggenplatz mit ihren neuen „Live Acts 2017“. Über bestehende Freundschaften kam die „Erste Große Brander KG“ nach Kohlscheid, mit dabei das Kinderprinzenpaar Leon II. (Zeevaert) und Julia II. (Schütz), unterstützt von Till Lan Kollin. Zu all dem lustigen und närrischen Treiben gab es zur Stärkung Erbsensuppe und Puffeln.

Für die Unterhaltungsmusik zeichnete Goscha Fischer verantwortlich. Im Rosenmontagszug in Kohlscheid werden die Baggen-Clowns wieder eine Augenweide sein. Anschließend wird die Gemeinschaft durch die verbliebenen Gasthäuser „op d’r Scheet“ ziehen, so wie damals vor 43 Jahren.

(fs)
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