Würselen/Herzogenrath: CDU will sich um Verkehrskonzept für Bardenberg kümmern

Würselen/Herzogenrath : CDU will sich um Verkehrskonzept für Bardenberg kümmern

Schleichverkehre durchs Wurmtal, „aber auch — bedingt durch den Umbau der L223 zwischen Birk und Herzogenrath — innerörtlich“ haben jetzt auch die Würselener CDU auf den Plan gerufen.

Die Fraktion beantragt, ein Verkehrskonzept für Bardenberg zu erstellen. Vor allem die Anwohner von Mühlenweg und Ather Straße, aber auch Kirchstraße und Dorfstraße seien betroffen. Diese Straßen seien „zum Teil nicht oder nur eingeschränkt in der Lage, die Verkehre überhaupt aufzunehmen“.

Ob die diskutierte Forderung, „die Wurmbrücke zwischen Bardenberg und Kohlscheid zu sperren ungeachtet der Frage, ob eine einseitige Sperrung überhaupt rechtlich zulässig und durchsetzbar ist — alleine der richtige Lösungsansatz ist“, erscheint der CDU hingegen „zweifelhaft“. Für eine Sperrung der „Alten Mühle“ vor besagter Brücke liegt ein gemeinsamer Antrag von SPD und FDP vor, der von den Grünen und der UWG unterstützt wird.

Die CDU indes ist der Auffassung, dass vielmehr ein Verkehrskonzept entwickelt werden sollte, „das zum Ziel hat, das Durchfahren von Bardenberg unattraktiv zu machen“ — ein ganzheitliches Konzept unter Berücksichtigung der Entwicklung durch den Umbau der L223 sowie der städtebaulichen und Verkehrskonzepte in Kohlscheid.

Die UWG hat derweil ihren Antrag auf eine ausbremsende Ampelanlage auf der Mühlenstraße erweitert: auf Prüfung einer „temporären Verkehrsüberwachung“ mit „empfindlichen Strafen für Rotsünder“ sowie eine Verengung der Fahrbahn „Alte Mühle“ auf Würselener Seite auf 1,90 Meter, um Lkw endgültig fernzuhalten. Bei Kostenbeteiligung der Stadt Herzogenrath...

(bea)
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