Alsdorf: Burger King geht von Alsdorf-Mitte nach Neuweiler

Alsdorf: Burger King geht von Alsdorf-Mitte nach Neuweiler

Schon mehrfach ist das Ende von Burger King an der Kreuzung Luisenstraße/Kurt-Koblitz-Ring verkündet worden, jedes Mal hieß es kurze Zeit später: Rettung in letzter Minute. Aber jetzt ist es amtlich: Die Reklametafeln der Fast-Food-Kette sind am Montag abmontiert und abtransportiert worden, drinnen hat die Stammbelegschaft aufgeräumt.

Nach letzten Meldungen sollte die Filiale zum Jahreswechsel 2015/2016 schließen, Hintergrund waren Unstimmigkeiten mit dem Vermieter. Es folgte ein letzter Aufschub. In der vergangenen Woche, zum Monatsende Mai, ging dann der letzte Burger über die Theke. Vier der rund 30 Angestellten (in unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen) wechselten in eine Filiale in Köln, der Rest gehe, sagte ein Mitarbeiter.

Schon vor rund einem halben Jahr hatte der Franchisenehmer, die Schloss Burger GmbH, laut eigenen Angaben mit der Suche nach einer neuen Immobilie begonnen. Und ist inzwischen fündig geworden — auch wenn die offizielle Sprachregelung noch lautet, man bemühe sich weiterhin um einen Standort in nächster Nähe: auf dem Areal von Rewe an der Linnicher Straße in Neuweiler. „Der Mietvertrag ist an Burger King rausgegangen“, bestätigte Marc Knisch, Projektmanager Immobilien der Rewe-Gruppe, am Montag unserer Zeitung.

Der gesamte Komplex — Rewe Center sowie die leerstehenden ehemaligen Gebäudeteile von Toom und Pro Markt — soll, „wenn alles gut läuft, Ende 2017“ abgerissen werden, so Knisch. Und dann? Derzeit liefen Gespräche mit Krämer Pferdesport und einem Elektrofachmarkt. Welcher, ließ Knisch offen. Jedenfalls nicht Pro Markt.

Die Rewe-Gruppe will ein neues Rewe-Center und in etwa an der Stelle, wo Pro Markt war, für Burger King bauen. Rewe bliebe Eigentümer, die Fast-Food-Kette würde sich einmieten. Von einem „langfristigen Mietvertrag“ sprach Knisch. „Krämer Reitsport will einen Teil des Grundstücks kaufen und selbst bauen“, so Knisch weiter. Die Eröffnung sei, unter Vorbehalt, für Herbst 2018 avisiert. Was die Zufahrt anbelangt, soll alles beim Alten bleiben. „Ein Zugang über die B 57 ist nicht möglich“, so Knisch.

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