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Merkstein: Brezelgänger trotzen dem Schmuddelwetter

Merkstein : Brezelgänger trotzen dem Schmuddelwetter

Mit der einen Hand Brezeln verteilen, mit der anderen den Regenschirm balancieren: keine leichte Übung. Selbst gestandene Brezelgänger können dabei mächtig ins Schlingern kommen.

Der Marsch durch Alt-Merkstein entpuppte sich bei windig-feuchtem Schmuddelwetter als Herausforderung für die St.-Sebastianus-Schützen und ihre zahlreichen Helfer.

Doch ist der Regen noch so stark: Die jahrhunderte alte Tradition, zum Höhepunkt des Patronatsfestes Brezeln am Straßenrand zu verteilen, kann er nicht stoppen. Und so haben sich die Schützen und Mitstreiter aus Politik und Vereinen tapfer die an Schnüren baumelnden Brezeln vor die Brust gehängt und sie teils mit Plastikfolie vor den dicksten Tropfen geschützt.

Satte 4300 süße Brezeln waren es diesmal, gut 500 mehr als noch im vergangenen Jahr. Doch fanden sich reichlich Abnehmer. Vor allem die Kinder der nahen Grundschule standen am Wegesrand bereit, um die weichen Leckerbissen in Empfang zu nehmen. Ihr Weg führte die Schützen zunächst zum Heim von Pastor Heinz Intrau, bevor auch im Kindergarten St. Willibrord und im Kinderheim St. Josef etliche Brezeln verteilt wurden.