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Herzogenrath: Blutspender machen sich zunehmend rar

Herzogenrath : Blutspender machen sich zunehmend rar

Täglich verunglücken Menschen in Deutschland schwer und schweben in Lebensgefahr. Schnelle Hilfe am Unfallort und beste medizinische Notversorgung können aber oft nur dann Leben retten, wenn ausreichend Blutkonserven vorhanden sind.

Deren Nachschub zu gewährleisten, ist ein Verdienst derjenigen, die ihr Blut für andere spenden. Auch im Herzogenrather Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gibt es viele, die sich auf diese Weise für Mitmenschen einsetzen. Zwanzig Mehrfachspender wurden während einer Feierstunde vom Vorsitzenden des Ortsverbandes, Bürgermeister Gerd Zimmermann, für ihre Verdienste ausgezeichnet. Zum zweiten Mal fand die Ehrung auf der Burg Rode statt.

Hohe Anerkennung sprach er den ehrenamtlichen Spendern aus, die ohne jede Vergütung ein ums andere Mal ihr Blut zur Verfügung gestellt haben. „10.000 Menschen spenden täglich. Eine vermeintlich hohe Zahl. Doch dies sind nur fünf Prozent der potentiellen Spender.” Zu Zimmermanns Bedauern ist die Spendenbereitschaft deutschlandweit rückläufig, während der Bedarf an Blut steigt. Daher lobte er den „Einsatz der stillen Helden”, die in Zeiten der Ärztestreiks nicht streiken: „Sie sind Lebensretter!”