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Merkstein: Blutspende am zweiten Weihnachtstag

Merkstein : Blutspende am zweiten Weihnachtstag

Für Frank-Reiner Karrasch war das nichts Ungewöhnliches. Bereits im vergangenen Jahr ließ der 61-Jährige sich am zweiten Weihnachtstag anzapfen.

Mit der gesamten Familie hatte er am ersten Tag ausgiebig gefeiert und Geschenke verteilt, jetzt spendete er dem Deutschen Roten Kreuz etwas von seinem Blut.

Er war nicht der einzige, der in den Morgenstunden die Gelegenheit im Gebäude der Merksteiner Feuerwache nutzte, sein Blut los zu werden.

„Die selbe Resonanz wie an normalen Tagen”, meldete dort DRK-Ortsverbandsbereitschaftsleiterin Brigitte Stein. Das waren gut 80 Spender in drei Stunden. In der Regel zum wiederholten Male. Wie Josef Goebbels, der die Spende noch rasch zwischen zwei Feiern schob und meinte, dass jeder Tag ein guter Tag zum Blutspenden sei.

Weihnachtlich sah es ohnehin nicht aus in den Räumen. Kein Christbaum stand dort, kein Adventskranz, kein Weihnachtsstern. Aber Geschenke gab es. Ein Supermarkt hatte für jeden Spender eine Tüte mit Obst bereit gestellt, mithin ein kleiner Hauch vom Gabenfest der den weihnachtlichen Besuch beim DRK versüßte.