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Nordkreis: Bereits zwei große Löscheinsätze

Nordkreis : Bereits zwei große Löscheinsätze

Die Silvesternacht verlief für die Feuerwehren im Nordkreis sehr ruhig. „Es herrschte der ganz normale Alltag einer Silvesternacht”, so ein Sprecher.

In Herzogenrath und Würselen waren die Wehren zum Jahreswechsel noch einmal auf den Beinen. In Herzogenrath gab es um 21.19 Uhr einen Brand von Baumaterial in Bierstraß, den die Hauptwache schnell abgelöscht hatte.

Und um 0.18 Uhr brannte im Würselener Ortsteil Broichweiden an der Jülicher Straße ein Baum, den die Hauptwache und der Löschzug Broichweiden schnell löschen konnten. Schließlich brannte um 2.21 Uhr auf dem Römerplatz in Merkstein noch ein Briefkasten, den ebenfalls die Hauptwache löschte.

Die Feuerwehr in Alsdorf musste ebenfalls zu keinen Brandeinsätzen ausrücken. Dort gab es allerdings die „üblichen” Einsätze im Rettungsdienst, hieß es.

Zu ihren ersten Einsätzen im neuen Jahr mussten die Löschzüge der Stadt Herzogenrath ausrücken. An Neujahr wurde der Leitstelle in Simmerath um 16.10 Uhr der Brand einer Scheune in Nähe der Dornkaulstraße in Kohlscheid gemeldet.

Aufgrund der Meldung wurden daraufhin Kräfte der Hauptwache Herzogenrath und des Löschzuges Kohlscheid alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein etwa 20 Quadratmeter großer Pferdeunterstand auf einer Wiese brannte. Menschen und Tiere waren nicht in Gefahr.

Das Feuer wurde von einem Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr abgelöscht. Nach einer knappen halben Stunde war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 24 Kräfte der Wehr im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Brandinspektor Walter Otten.

Aufgeschreckt wurden in der Nacht zum Sonntag, 2. Januar, gegen 1.40 Uhr die Anwohner der Römerstraße in Merkstein. Es brannte eine Garage, die unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzte. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Garage mitsamt dem darin abgestellten Auto in voller Ausdehnung. Menschenleben waren glücklicherweise nicht in Gefahr.

Zum Löschen wurden zwei Angriffstrupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren eingesetzt. Nach dem das Feuer gelöscht war, wurde der total ausgebrannte Pkw durch die Feuerwehr aus der Garage gezogen. Hierbei kam die Seilwinde des Rüstwagens zum Einsatz. Das angrenzende Haus wurde anschließend nochmals vorsorglich durch die Feuerwehr begangen. Dieser Einsatz dauerte eine gute Stunde.

Von der Hauptwache und vom Löschzug Merkstein waren insgesamt 32 Einsatzkräfte eingesetzt. Die Einsatzleitung hatte hierbei Brandamtmann Gerd Maurer. Über Schadensursache und Höhe können bei beiden Einsatzstellen keine Angaben gemacht werden. Die Polizei war vor Ort.