Alsdorf - Beim Neujahrsempfang zeigen sich die Alsdorfer selbstbewusster

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Beim Neujahrsempfang zeigen sich die Alsdorfer selbstbewusster

Von: Margret Nußbaum
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Der Auftritt der Big Band des Gymnasiums Alsdorf unter Leitung von Stephan Müller war eine Bereicherung des Neujahrsempfangs. Foto: Schaum
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Zwei „Alsdorfer Jungs“, die sich mögen: Kabarettist Jürgen Beckers (l.) und Bürgermeister Alfred Sonders. Foto: Margret Nußbaum

Alsdorf. Einen schöneren Einstieg in den Neujahrsempfang hätte es für Bürgermeister Alfred Sonders wohl kaum geben können! Der Kabarettist „made in Alsdorf“ Jürgen Beckers hielt sich in seiner amüsanten Nabelschau seiner Heimatstadt nicht mit Lob zurück: „A-Sonders ist Be-Sonders – Alsdorf ist einfach toll!“

Den tosenden Applaus in der voll besetzten Stadthalle nahmen sowohl der Künstler als auch der Bürgermeister, den Beckers Laudatio offensichtlich rührte, dankbar entgegen.

„Als Alfred mich gefragt hat, ‚Wat kriegste dafür?‘, habe ich spontan geantwortet ‚nix!‘. Ich bin Alsdorfer, und die sind dafür bekannt, dass sie vieles ehrenamtlich machen“, leitete der Kabarettist über zum Motto, unter dem der Neujahrsempfang in diesem Jahr stand: das ehrenamtliche Engagement der über 400 Vereine, Organisationen und Selbsthilfegruppen, aber auch zahlreicher Alsdorfer Bürger, die stolz auf ihre aufstrebende Stadt sind und sich mit ihr, dem Ersten Bürger und dessen erfolgreicher Arbeit identifizieren.

Herausragende Ereignisse

Beckers brachte es auf den Punkt: „Wir Alsdorfer sind nach außen hin selbstbewusster geworden. Unsere Stadt hat mehr Potenzial, als man es ihr von außen zugetraut hat.“ Ein Paradebeispiel sei der Tierpark, der sich zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Städteregion entwickelt habe – „etwas, um das uns andere Städte beneiden“, sagte Beckers.

Er rührte in seinem kabarettistischen Kurzprogramm unermüdlich die Werbetrommel fürs Ehrenamt. Anpacken sei das beste Gegenprogramm zum Nörgeln und Meckern: „Wenn man anderen Freude macht, macht man sich selber die größte Freude.“

Exemplarisch für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit wurden die Wahlhelfer aus Alsdorf auf die Bühne gebeten und mit Dankesworten und Ehrennadeln bedacht.

In seiner Ansprache hielt Bürgermeister Alfred Sonders Rückblick auf Alsdorfer Traditionen: 20 Jahre Cinetower Kinopark, 90 Jahre Kinotradition der Familie Stürtz – und wieder eine große Investition in die komplette Erneuerung der Gastronomie im Cinetower. Der Karneval, der von jeher in Alsdorf eine große Rolle spielt. Der Burgpark, eine Top-Adresse für Open-Air-Veranstaltungen. Dies habe nicht zuletzt der Besucherrekord am Tag der Integration gezeigt.

Der Bürgermeister hielt Rückblick auf einige herausragende Ereignisse, etwa die Tour de France mit 25.000 Besuchern in Alsdorf an der Strecke. „Auch hier zeigte sich wieder mal, was Ehrenamt wert ist. Über 200 Menschen sorgten hier uneigennützig und freiwillig für einen reibungslosen Ablauf“, lobte Sonders. Auch auf die 100.000 Besucher des Energeticons könne Alsdorf stolz sein. Fast jeden Tag ein kultureller Höhepunkt dort und in der Stadthalle – auch dank der Alsdorfer Chöre und Instrumentalvereine: „Das machen uns nicht viele nach.“

Stolz könne seine Stadt auch auf die Ansiedlung namhafter Unternehmen sein, etwa Panattoni Europe und WWM im Businesspark Hoengen. Stolz sei er auch auf das Schlüsselprojekt ABBBA in der Luisenpassage, meinte Sonders. „Hier hat Betreuung und soziales Engagement, etwa für Flüchtlinge und hilfsbedürftige Alsdorfer Familien, ein Zuhause.“

Besondere Würdigung durch den Ersten Bürger erfuhr auch der Alsdorfer Weihnachtsmarkt an der Burg, der Zehntausende Besucher anlockte. Ein dickes Lob ging an die Adresse von Toni Klein und seinen Mitarbeitern im Stadtmarketing.

„Weiter so!“, appellierte Sonders an die Verantwortlichen. „Das macht uns so schnell keiner nach!“ Ein neues Selbstbewusstsein habe die Alsdorfer Bevölkerung erfasst: „Wir sind längst auf Augenhöhe mit anderen Kommunen, davon zeugt nicht zuletzt die Veranstaltungsreihe ‚25 Jahre nach dem Ende des Bergbaus. Alsdorf entdeckt sich neu‘.“

Mit dem KuBIZ Johannes Rau komme nach der Fertigstellung der Kraftzentrale ein weiteres attraktives Veranstaltungszentrum hinzu. „Wenn das Ding fertig ist, werden uns viele darum beneiden“, verlieh Sonders seiner Begeisterung Ausdruck.

Neben der Musikschule des Gymnasiums, der Jugendkunstschule „Aber Hallo“, dem Jugendtreff und den städtischen Chören könne im KuBiZ auch eine Plattform für Vereine, Schulen und Kitas entstehen – insgesamt für alle, die dort ehrenamtlich arbeiten möchten.

Und genau an diese Menschen wandte sich Sonders in seinem Schluss-Appell: „Seien Sie dabei! Machen Sie mit! Alsdorf freut sich auf Ihre Ideen und Ihr Engagement!“ Mindestens so viel Applaus wie Jürgen Beckers und Alfred Sonders erhielten der Städtische Chor Alsdorf unter Leitung von Günther Kerkhoffs und die Big Band des Alsdorfer Gymnasiums unter Leitung von Stephan Müller.

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