Herzogenrath: Beim Merksteiner Zug vom Dschungel bis in den Weltraum

Herzogenrath: Beim Merksteiner Zug vom Dschungel bis in den Weltraum

Da müssen sich die Merksteiner wirklich nicht verstecken: Mit 32 Wagen und Fußgruppen ist ihre närrische Karawane genau so lang wie der andere Rosenmontagszug auf Herzogenrather Stadtgebiet, der in Kohlscheid. Wie dort, so waren auch in Merkstein die Fußgruppen dominierend.

Ihnen wie auch denen, die mit einem Wagen auf die jecke Reise gingen, zollten Prinz Reiner I. und Prinzessin Chrissy ihren Respekt. Sie schritten die teilnehmenden Gruppen nacheinander ab und bedankten sich bei allen Organisatoren fürs Mitmachen. An Originalität mangelte es dabei keinem der Beteiligten.

So waren die Damen der Concordia als Engel aufmarschiert. Ihr Motto: „Wir schweben auf Wolke 7“. Erfindungsreichtum auf hohem Niveau bewiesen darüber hinaus die Aktiven des Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hatten sich mit Astronautenanzügen verkleidet und gleich noch ihr eigenes Space-Shuttle gebaut.

Lustige Kobolde kamen aus dem Kindergarten „Gänseblümchen“. „Die Trolle sind los“ lautete hier die Devise. Die Macher der Karnevalsgesellschaft „Sandhöpper“ schickten gleich eine ganze Hasenfamilie auf die Reise. Aktuelle energiepolitische Debatten hatten die „Jecken Fründe“ angeregt, denn deren Aktive traten als „Windräder“ auf.

In den Dschungel zog es die Delegation des Tanzsportclubs, während die Turner des SVS in aller Öffentlichkeit Aerobic trieben. Der Tross der KG Happy Merkstein machte schließlich deutlich, wofür sein Herz schlägt — für Alemannia Aachen nämlich.

(ch)
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