Baesweiler: Bei den Ferienspielen dreht sich alles um die Arche

Baesweiler : Bei den Ferienspielen dreht sich alles um die Arche

Eigentlich war die Arche ja mal eine Gondel. Mit viel kindlicher Fantasie wurde aus dem fünf Meter langen venezianischen Transportmittel das populärste Rettungsschiff der Welt. Eben eine Arche. Kinder bastelten und werkelten daran.

Mit sehr viel Energie und Freude, Holz und Pappe sowie Farbe stellten die Kinder der Ferienspiele innerhalb von einer Woche die bunte Unterkunft für alle Tiere der Welt ihr wichtigstes Utensil zusammen. Um es als Kulisse für den Familiengottesdienst zum Abschluss auszustellen. Das evangelische Familienzentrum „Engelhaus“ in Setterich hatte erstmals eine eigene Ferienspielaktion angeboten.

Das Thema rankte sich um das Theaterstück „Zoff in der Arche“. Geschrieben hatte das Stück die Erzieherin Claudia Däsler. „Die Kinder sind mit sehr viel Herz dabei“, freute sich auch „Engelhaus“-Leiterin Simone Wehr. Schließlich war es das erste Projekt dieser Art.

Dazu war man in die Räume der Baesweiler Friedenskirche für eine Woche umgezogen. „Angeboten haben wir Tanzen, Theater, Spiel und Basteln“, war Simone Wehr begeistert, dass sich neben den 25 Teilnehmern — darauf war die Aktion begrenzt — auch acht Schüler des Baesweiler Gymnasiums, der Realschule Setterich und der Realschule Merkstein ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hatten. Tim Hilbig, Nino Mauer, Laurin Wehr, Lara Caspers, Celina Kaußen, Sven Stabel, Enrik Romahn und Christina Goetz begleiteten die Grundschulkinder der Klassen eins bis vier. Unterstützt wurde das Projekt mit Fördermitteln der Städteregion.

Ergebnisse präsentiert

Sehr viel Hilfe leistete auch der Küster der evangelischen Kirchengemeinde Baesweilers, Drago Juran. „Ihm haben wir viel zu verdanken“, freute sich Simone Wehr über den Einsatz des Hausmeisters. Um dann ganz stolz die Ergebnisse in der gut besuchten Friedenskirche zu präsentieren. „Gottes Liebe ist so wunderbar groß“, sangen und tanzten die Kinder. Und Neid oder Streitigkeiten unter den „Tieren“, wer denn nun seine Berechtigung zur Aufnahme in der Arche hatte, waren am Schluss ausgeräumt. Natürlich durften alle Tiere mit.

(mas)