Würselen: Bardenberger Pfadfinder fegen den Wald

Würselen: Bardenberger Pfadfinder fegen den Wald

Dass der Wald rechtzeitig zu den nahenden Sommertagen ein gepflegtes Erscheinungsbild bekommt, ist der große Wunsch der Bardenberger Pfadfinder.

Gesagt, getan: Im Rahmen der Jugendaktion „72 Stunden” beschlossen die Jugendlichen kurzerhand, den Wald zu fegen. Am Samstagvormittag machte sich die Gruppe schon früh auf den Weg. Ausgestattet mit allerlei Gartengeräten ging es frisch ans Werk.

„Unter anderem haben wir den Gouley-Park aufgeräumt”, berichtet Pfadfinderin Nadine Völker. Keine Frage, ein aufgeräumter Wald erfreut alle Spaziergänger. Immer noch entsorgen viele Leute achtlos ihren Müll am Wegesrand. Mit der Aktion wollen die Jugendlichen deshalb auch ein Zeichen gegen die ständige Verschmutzung des Waldes setzen. Schirmherrin der Aktion ist Susanne Gohde, Försterin für den Stadtwald Würselen. Nicht nur anlässlich von „72 Stunden”, auch in ihrem sonstigen Alltag setzen sich die Pfadfinder für die Natur ein.

Bereits am Donnerstag hatten sie mit den Kindern vom Kindergarten St Peter und Paul eine Stafette im Wald veranstaltet. Am Freitagabend gab es im Pfadfinderheim einen gemütlichen Dämmerschoppen mit Sänger Torben Klein. „Der Erlös dieser Veranstaltungen geht an die Kinderkrebshilfe im Uniklinikum Aachen”, sagt Völker. Am Mittwoch, 20. Mai, wird der Scheck im Rahmen der Truppstunde übergeben.

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