Alte Schule: Bardenberg wartet auf neues Denkmal

Alte Schule : Bardenberg wartet auf neues Denkmal

Viele Bardenberger hatten in diesen Tagen die gleiche Frage: „Was passiert da eigentlich hinter der Alten Schule, das hat ja wohl nichts mit dem Umbau zu tun?“ Richtig! Zunächst waren vier Holzpflöcke in die Rasenfläche zwischen dem rückwärtigen Weg und der Straße mit dem großen Verteilerkasten gerammt worden.

Jetzt sind Baugitter aufgestellt und ein richtig großes Betonfundament verdeutlicht: Hier wird gebaut! Nicht etwa ein neues Haus, nein ein schmuckes Denkmal entsteht hier, eines mehr für das „Dörflein an der Wurm“.

Und wie bei vielen Denkmälern in dem schmucken Ort geht es auch diesmal nicht ohne das Geld der Steuerzahler. Im letzten Jahr war mit einem riesigen Fest das 1150-jährige Jubiläum von Bardenberg gefeiert worden. Dazu hatte sich im Vorfeld gleich eine ganze Reihe von Vereinen zusammen getan, hatten eine „GbR“ gegründet und mit ihren Einlagen den Grundstock für die gesamte Organisation des Jubiläumsfestes erst möglich gemacht. Drei Tage lang wurde dann ausgiebig in der Mehrzweckhalle, auf der Freilichtbühne der Burg Wilhelmstein, auf dem „Kaiser“ und dem Dr.-Hans-Böckler-Platz gefeiert.

Unzählige Gäste aus Nah und Fern sorgten zusammen mit den Bardenbergern für einen Event der Superklasse. Inzwischen zeugt eine eigens erstellte DVD in Spielfilmlänge, die ebenso wie auch das Jubiläumsbuch käuflich zu erwerben ist, von einem Fest, von dem wohl noch lange gesprochen wird. Aber diese Jubiläumsfeiern mit unter anderem dem riesigen Festumzug waren nicht nur emotional ein richtig großer Erfolg, auch finanziell hat sich für die Organisatoren der Aufwand gelohnt. Die beteiligten Vereine erhielten nicht nur ihre Einlagen zurück, es blieb sogar noch reichlich Geld übrig.

Das sollte, so schon der ursprüngliche Plan, nicht etwa aufgeteilt werden, die Organisatoren wollten etwas „für‘s Dorf“ damit tun. Ein zusätzliches Denkmal sollte her. Eigentlich wollte man dem Vorschlag des Heimatvereins folgen und an der Einmündung der Niederbardenberger Straße zu Landstraße 223 ein solches aufstellen und damit die Reihe vervollständigen, dann hätte an allen Einfallsstraße zum Dörflein an der Wurm eines gestanden.

Die Um- und Ausbaumaßnahmen an der L223 hätten jedoch bedeutet, dass das neue Denkmal erst in gut zwei Jahren dort aufgestellt werden könnte. Also entschied man sich, im Zentrum von Bardenberg ein ganz neues Denkmal zu platzieren — und genau dies geschieht nun auf der Freifläche hinter der Alten Schule.

Bezug zum historischen Gebäude

Der Bezug zum historischen Gebäude soll sich auch in dem neuen Denkmal widerspiegeln. Es wird das Thema Schule haben, so viel sei schon jetzt verraten, fast drei Meter hoch und 2,4 Meter breit werden. Genaueres wollen die Organisatoren noch nicht verraten.

Die festliche Einweihung des neuen Denkmales ist auf jeden Fall bereits für den 6. Oktober geplant. Weitere Informationen folgen natürlich an dieser Stelle.

(fs)
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