Baesweiler: Baesweilers SPD fordert mehr Solidarität für den VabW

Baesweiler : Baesweilers SPD fordert mehr Solidarität für den VabW

Dass die Arbeit des Vereins für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) für die gesamte Region ein wichtiger Faktor ist, gilt als bekannt. Dass dieser Bildungsträger akut gefährdet ist, ebenso.

Weil die Stadt Eschweiler aus der Finanzierung aussteigen will, droht es eng zu werden. Der Verein hat deshalb beim Städteregionsrat beantragt, den Anteil künftig über den Haushalt der Städteregion zu finanzieren. Baesweiler hat sich bis dato nicht an der Finanzierung beteiligt, doch das sollte sich auch aus Sicht der dortigen SPD-Fraktion ändern.

Antrag an den Bürgermeister

In einem Antrag haben die Sozialdemokraten Bürgermeister Dr. Willi Linkens jetzt aufgefordert, in der anstehenden Bürgermeisterkonferenz ein „klares Bekenntnis der Stadt Baesweiler für die bisher geleistete Arbeit zum Wohle der Baesweiler Teilnehmer“ zu geben. Anders ausgedrückt: Wenn die Stadt schon Teilnehmer zu den Qualifizierungsangeboten des VabW und zum Euregio-Kolleg schickt, dessen Träger der Verein ist, dann soll sie ihn bitteschön auch unterstützen.

Allein im vergangenen Jahr hätte 81 Jugendliche und junge Erwachsene aus Baesweiler Förderung durch den VabW in Anspruch genommen, heißt es in dem Schreiben.

Nicht zuletzt sei dies auch eine Entlastung für den städtischen Etat, argumentiert die SPD, denn: Wenn diese Personen nicht für den Arbeitsmarkt fit gemacht würden, könnten sie im schlimmsten Fall zum Fall für das Sozialamt werden — und der Sozialhaushalt wird bei der Städteregion anteilig auch von Baesweiler mitfinanziert.

Das würde den Wünschen des VabW entsprechen, der vorgeschlagen hatte, künftig nicht mehr nur Alsdorf, Würselen, Eschweiler und — in Form eines Zuschusses — Herzogenrath die Finanzgeber sein sollten, sondern alle zehn Kommunen der Städteregion. „Hier wird nachvollziehbar Solidarität eingefordert“, heißt es dazu in dem SPD-Antrag.