Baesweiler: Baesweilers diskussionsfreudige Genossen

Baesweiler: Baesweilers diskussionsfreudige Genossen

Ob früher alles viel besser war, ist ein gern diskutiertes Thema. Es wird auch schon mal leidenschaftlich bei der SPD aufgeworfen. Nicht unbedingt, weil es „früher” insgesamt mehr Wählerstimmen für die erben Brandts und Wehner gegeben hat.

Die Sozialdemokraten Baesweilers hatten hohen Besuch. Josef Stiel, Vorsitzender der SPD-Städteregionsfraktion, diskutierte mit den Genossinnen und Genossen in der CDU-Hochburg Baesweiler. Dies tat Josef Stiel, pensionierter Studiendirektor, auch als Auor der von ihm geschriebenen Bücher mit dem Titel „Früher war alles viel besser...!?”.

Erinnerungen an den Zeitgeist

Im Hause Dahmen, Loverich, freute sich Baesweilers SPD-Vorsitzender Dr. Karl-Josef Strank über den Besuch des Parteifreundes, der mit den Kurzlesungen natürlich auch eine rege Diskussion entfacht hatte. „Seine Bücher kommen wirklich mitten aus dem Leben und lassen viele Erinnerungen an den jeweiligen Zeitgeist zu”, sagte Gabi Bockmühl, Fraktionsvorsitzende der SPD im Baesweiler Stadtrat.

Bei aller Diskussionsfreudigkeit, die auch ein „Markenzeichen” der Sozialdemokratie in Baesweiler ist, kam der gesellige Teil aber auch nicht zu kurz. Die „Sozis” hatten ihr Zusammensein ja auch vornehmlich in eine Weihnachtsfeier gepackt. Die nutzten Strank, Stiel und Bockmühl auch, um ihre Jubilare hoch leben zu lassen.

Leider mußte der frühere SPD-Kreispolitiker Günter Müller (50-jährige Zugehörigkeit) absagen. Viele Urkunden und Präsente sowie Blumensträuße heimsten für 40-jährige Treue ein: Jakob Simon, Ernst und Marlies Miller, Friedrich Magdlung, Henny Geibel, Wilma Dackweiler, Bärbel Brandes, Wolfgang Timmermanns, Andrea Strothkämper, Christian Palm und Ralf-Uwe Grützmacher.

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