Städteregion hat Änderungen am Kreisel in Setterich früh vorgelegt

Verzögerung nicht mehr abzuwenden : „Schwarzen Peter“ abgegeben

Die Städteregion Aachen hat Änderungen an der Planung des Kreisverkehrs in Setterich, der die Kreuzung von L 225, alter B 57 und der L 50n ersetzen soll und nun erst Anfang nächsten Jahres fertiggestellt werden kann, mindestens schon vor einem Jahr (!) dem Bauträger Straßen.NRW mitgeteilt.

Die Einarbeitung in die Ausführungsplanung hätte rechtzeitig vor Baubeginn erfolgen können. Wie versprochen und berichtet, hatte sich Detlef Funken, Pressesprecher der Öffentlichkeitsarbeit, mit den zuständigen Fachkollegen in seinem Hause auf die Suche nach den entscheidenden Unterlagen gemacht und ist nun fündig geworden. Die nun beigebrachten Unterlagen zeigen im Detail, worum es dem Radverkehrsbeauftragten der Städteregion bei seinen Anmerkungen ging.

Die kombinierten Rad- und Fußgängerüberwege zur Querung der Zu- und Ausfahrten des Kreisverkehrs weisen klar die Niveauanhebung und die so entstehenden Schwellen für den zu- und abfließenden Verkehr auf. Aus den beigefügten Bearbeitungsdaten geht klar hervor, dass sich Straßen.NRW mit diesen Änderungen befasst haben muss, also diese schon vor einem Jahr bei dem Landesbetrieb bekannt gewesen waren.

Laut Funken sei es der Städteregion darum gegangen, nach dem Muster des neuen Kreisverkehrs am Schulzentrum in Herzogenrath für mehr Sicherheit zu sorgen, ganz im Sinne von Fußgängern und Radfahrern. „Es geht uns nicht um Schuldzuweisung. Wir wollen nur klar machen, dass die Änderungen rechtzeitig jedem Beteiligten bekannt gewesen sein müssen.“

In der Tat ist es bei solchen Projekten üblich, nach einem Grundsatzbeschluss in der Ausführungsplanung Modifikationen vorzunehmen. Möglicherweise wurde der daraus resultierende Arbeitsaufwand für die ausführende Baufirma schlichtweg unterschätzt.

Mehr von Aachener Zeitung