Rosenmontagszug durch Oidtweiler

Beste Stimmung in Oidtweiler : Elf Einheiten, aber drei Prinzenwagen

Immer wieder diese Oidtweiler . . .! Elf Einheiten ist der Rosenmontagszug „lang“. Doch das hinderte die Jecken im ehemaligen Baesweiler 4 nicht daran, einen Rekord aufzustellen. Gleich drei Prinzenwagen rollten im Rosenmontagsmorgenzug trotz starkem Wind und Regengüssen durchs Dorf.

Die Prinzenpaare aus Beggendorf und Baesweiler nahmen je einen Wagen in Beschlag und auch Beggas Kinder-Dreigestirn tobte sich im Oidtweiler Karneval ordentlich aus.

Sturm und Regen? Das war bei den pfiffigen Oidtweilern nur ein kurzes Thema.

„Wir haben uns am Morgen zusammengesetzt, die Wetterprognosen studiert und dann beschlossen, wir gehen“, sagte Ordnungsamtsleister Pierre Froesch, selbst in Oidtweiler beheimatet.

Neben ihm nahmen an der Entscheidungsfindung auch Achim Töller und Alfred Mandelartz (beide Ortsring Oidtweiler) und Zugleiter Uwe Springmann teil.

Mutig wie die Leute im adretten Stadtteil nun mal sind, wurden sogar „Freiluftkneipen“ – wie im Falle von Christel Oudenhoven – an verschiedenen Standorten gesichtet. Ideenreich wie immer waren die Themen. So dankte der Junggesellenverein Oidtweiler 1881 (Aktive) den Kumpels aus dem Bergbau mit ihrem Mottowagen.

„Ab in die Rinne“

Der Kegelklub „Ab in die Rinne“ warb mit seiner Fußgruppe für eine Umweltzone Oidtweiler und die heimische „Müttermafia schickte 30 Zahnfeen mit ihren Kindern auf die närrische Tour.

Natürlich konnte das Motto der Jugendabteilung von Concordia Oidtweiler nur „Schwarz und Weiß“ ein Leben lang lauten“.