Großes Fest zur 900-Jahr-Feier in Setterich

900 Jahre Setterich : Beschwingtes Fest und eine Zeitreise

Glückliche Veranstalter, verwegene Ritter, hübsche Burgfräuleins und eine unüberschaubare Gesellschaft an Besuchern: Alles das bot das Burgfest zum Auftakt der Feierlichkeiten „900 Jahre Setterich“.

Dazu wurde ein mittelalterlicher Markt im Innenhof des vor vielen Jahren zum Wohn- und Pflegeheim umfunktionierten Burggebäudes installiert. Sitzplätze waren schon zum Auftakt des Festes nicht mehr zu kriegen.

Zwischen zackigen Märschen und sanften Pop-Weisen bewegte sich die Blasmusikkapelle Siebenbürgen Setterich. Foto: Sigi Malinowski

Gefühlte 1000 Besucher vereinnahmten den kleinen „Katschhof“ von Setterich, der in seiner Anlage durchaus etwas an den großen Mittelpunkt der Stadt Aachen erinnert. Dass sich das Publikum gerade dort sehr wohl fühlte,  lag auch am Umstand, dass die Stadt dort ihren vierten und letzten Dämmerschoppen ausrichtete.

Erinnerung an zwei Ereignisse

Willi Linkens (l.), Heinz Keutmann (2.v.l.), Gabriele Schmidtberger und Caritas-Geschäftsführer Stephan Prinz enthüllten die Erinnerungstafel. Foto: Sigi Malinowski

Bevor Dirigent Patrick Kunzendorf und seine etwa 40 Musiker der Blaskapelle Siebenbürgen Setterich zum Spiel ansetzten, hatten Heinz Keutmann (Vorsitzender des mit ausrichtenden Geschichtsvereins Setterich), Bürgermeister Dr. Willi Linkens, Gabriele Schmidtberger (Leiterin des Wohn- und Pflegeheims) sowie Stephan Prinz (Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Trägergesellschaft Caritas) mit vielen dankenden Worten das bunte und vielseitige Fest eröffnet.

Natürlich gehörte dazu auch ein Schaukampf des hochwohl geborenen Veytaler Ritters Norbert von Thule gegen einen ebenso mit dem Schwert filigran umgehenden Gegner. Im Laufe des Festes, das von Märschen, Polka und Ausflügen in die Popmusik klanglich verfeinert wurde, weihten Linkens, Keutmann, Schmidtberger und Prinz eine Erinnerungstafel ein. Sie wurde am Burgtor befestigt und erinnert an die erste Nennung Setterichs im Jahr 1119 sowie an die 900-Jahr-Feier. Gestiftet wurde die Tafel von einem örtlichen Unternehmen.