Detailplanung wird vorangetrieben

Vor St. Petrus in Baesweiler : Die Umgestaltung des Kirchplatzes steht an

Die Bäume auf dem Kirchvorplatz an St. Petrus in Baesweiler sind längst gefallen. In den alten Baumscheiben erinnern nur noch Wurzelstümpfe an sie. Die Umgestaltung des Platzes soll in der zweiten Jahreshälfte starten, ist auf einem Bauschild zu lesen.

Die Bäume seien teilweise nicht mehr sturmfest gewesen, sagt die Stadt Baesweiler. Neue Bäume sollen folgen – und eine ansprechendere Beleuchtung. Das Ganze ist eine Maßnahme im Zuge des von Bund und Land geförderte Integrierten Handlungskonzepts.

Ende vergangenen Jahres erhielt die Kommune einen ersehnten Förderbescheid in Gesamthöhe von 4,4 Millionen Euro. 540.000 soll die Neugestaltung des Kirchvorplatzes kosten, inklusive Anbindung der Straße „Im Sack“. 70 Prozent der Kosten werden aus besagten Fördermitteln bestritten. „Zur Zeit laufen noch Abstimmungen mit der Kirche, der Brauerei in der Nachbarschaft und weiteren Partnern und Interessierten“, sagte technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel auf Nachfrage. „Schon bekannte erforderliche Änderungen betreffen zum Beispiel die Rampe und die Ausgestaltung.“

Die genauere Planung soll bald dem Bau- und Planungsausschuss vorgestellt werden. Auch eine Bürgerbeteiligung ist geplant, möglicherweise im April im Quartiersbüro Kreativ an der Kückstraße, sagte sie. Genaueres werde noch bekannt gegeben, sobald man Klarheit hat. Es geht darum, wo genau die Bäume und andere Gestaltungselemente hinkommen. Insoweit ist der vor Ort ebenfalls auf dem Bauschild zu sehende Plan (siehe nebenstehende Grafik) nur eine Momentaufnahme und nicht der Weisheit letzter Schluss.

An diesen Orten wird der Platz umgebaut. Foto: grafik

Größere Aufenthaltsqualität nebst Außengastronomie (rund 250 Quadratemeter kommen infrage) sind vorgesehen. Brunnen sollen überarbeitet bzw. „revitalisiert“ werden. Die Fahrbahn will man einheitlich in Asphalt halten. Eine öffentliche Toilette dort gilt nicht als förderfähig. Im Bereich der Straße „Im Sack“ gebe es eine, die erhalten bleiben soll, war zu hören.

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