Der Klang des Waldes in Baesweiler

Kinderlieder-Mitmachttheater : Ein lila Lindwurm und der Klang des Waldes

Als Anders Orth alias Naturforscher Friedrich Forsch und Elke Kamper alias Waldfee Viola Wunder die Bühne betraten, zauberten sie den Kindern in ihrem Publikum auch schon ein Lachen in die Gesichter.

Kein Wunder also, dass das Kinderlieder-Mitmachtheater Lila Lindwurm bereits zum siebten Mal ein willkommener Gast in Baesweiler und das gut 60-minütige Stück voll besucht war.

Dabei hielt auch das Motto „Grüntöne – ein Baum ist voll Musik“, was es verspricht. Und zwar Natur pur. Die zwei Darsteller entführten die Kinder auf humorvolle Art und Weise in die Schönheit der Natur. Dabei zeigten sie ihnen, welch vielfältige Eindrücke sich im Wald verbergen:  Gerüche, Geräusche und natürlich die Farbe Grün.

Geräusche im Mittelpunkt

Vor allem standen aber die Geräusche im Mittelpunkt des Geschehen. So sorgten Orth und Kamper bereits zum Einstieg für eine musikalische Atmosphäre, indem sie nicht nur sangen, sondern gleichzeitig auch Gitarre und Trommel spielten, ihre Zuschauer augenblicklich mitrissen und für Atmosphäre sorgten.

Hohe Interaktivität

Die Kinder blieben aber natürlich nicht nur reines Publikum – schließlich ist Lila Lindwurm für eine hohe Interaktivität bekannt. So wurden die Kleinen zum Mitsingen, Miträtseln, Mittanzen und zum gemeinsamen Musik Machen animiert. Letzteres wurde durch die Darsteller sichergestellt, die allerlei Instrumente in petto hatten, die sie an ihre Zuschauer verteilten:  Von der Triangel bis zu den Maracas. Das Stück endete dann, wie es begann: Mit einem Lied, bei dessen Strophen Groß und Klein noch einmal alles gaben.

Und wenn die Kinder demnächst in den Wald gehen, lauschen sie noch intensiver, um das Knarzen der Äste, das Klopfen der Spechte, das Blasen des Wundes und die Musik der Bäume zu hören. (lk)

(lk)
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