Kommentar zur Erstkommunion: Beteiligung bedeutet, Verantwortung zu tragen

Kommentar zur Erstkommunion : Beteiligung bedeutet, Verantwortung zu tragen

Es bedarf keiner Erleuchtung, um die Botschaft des Pastoralteams von St. Marien in Baesweiler zu verstehen und die Richtung der weiteren Entwicklung zu erkennen.

Mit Bildung der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) war das Ende der Fahnenstange bei Einsparungen und Zentralisierung keinesfalls erreicht.

Der vom Bistum Aachen zu verantwortende Personalmangel auf der geistlichen Kommandobrücke kann in seinen Folgen durch das Engagement von Laien nur überschaubar abgefedert werden. Die Seelsorge durch Vollprofis wird weiter eingedampft. Wenn der Prophet nicht mehr zum Berg kommt, muss sich der Berg bewegen, also die schwindende Masse der Gemeindemitglieder.

Beispiel sind in Rede stehende zentrale Erstkommunionfeiern. So ist die für den Herbst in St. Marien angekündigte Neuaufstellung des GdG-Rates sicherlich eine Chance zur Beteiligung an Entscheidungsprozessen, bedeutet aber andererseits ebenso die Übernahme von Verantwortung bei der Verwaltung des Mangels, und bietet sich an, Kritiker in die Pflicht zu nehmen. Man darf darauf gespannt sein, wie sich am Ende der GdG-Rat zusammensetzen wird.

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