Baesweiler: Baesweiler sorgt für weitere Baugrundstücke

Baesweiler: Baesweiler sorgt für weitere Baugrundstücke

Die Stadt Baesweiler möchte zügig bei der Bereitstellung von Neubaugrundstücken fortfahren. Nachdem so gut wie alle Grundstücke des ersten Bauabschnittes im Gebiet Süd-West (Kloshaus) veräußert worden sind, steht jetzt Bauabschnitt II im Fokus.

Der Bau- und Planungsausschuss nahm sich den Plan 112 in seiner jüngsten Sitzung unter Leitung von Wolfgang Lankow (CDU) vor. Ziel ist es, den Aufstellungsbeschluss und die Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Beteiligung der Behörden zu erwirken. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes 112 umfasst ein knapp acht Hektar großes Gebiet im südwestlichen Bereich des Stadtgebietes Baesweiler.

Die zur Neubebauung vorgesehenen Flächen befinden sich angrenzend an den bereits in der Realisierung befindlichen 1. Bauabschnittes entlang der Aachener Straße. Gemeint sind die Flächen Richtung Carl-Alexander-Park und vorhandene Bebauung des Siedlungsgebietes West. Sie stellen den 2. Bauabschnitt dar. Langfristig erreicht die Stadterweiterung insgesamt etwa 20 Hektar.

CDU-Sprecher Ferdi Reinartz machte ohne Einschränkungen klar, dass „unsere Partei hinter diesem Plan steht. Wir werden dem Beschlssvorschlag folgen“. Auch die SPD — das signalisierte deren Sprecher Alfred Mandelartz — wird sich nicht verschließen.

Rolf Beckers trug dagegen einige Einwände hervor, weshalb er dem nicht zustimmte. Der Sprecher der Grünen sieht „keine Weiterentwicklung der Randbedingungen“. Unter anderem in Sachen Schulentwicklung (Haupt- und Gesamtschule), Betreuungsplätzen für Kinder oder auch beim Öffentlichen Personennahverkehr erkennen die Grünen „überhaupt keine neuen Entwicklungen“.

Ähnlich kritisch sieht die Infrastruktur auch Marika Jungblut für die „Linke“. Auch sie stimmte gegen den Verwaltungsbeschluss.

Dass man in Sachen Hauptschule nicht ganz glücklich sei, räumte Bürgermeister Dr. Willi Linkens (CDU) ein. Er widersprach aber auch, dass es zu einem Mangel an Kindergartenplätze im neuen Baugebiet kommen könne. In den Planungen des ersten Bauabschnittes ist ein Kindergarten fest verankert und auch der Kindergarten in der Ringstraße ist mit in den Planungen involviert.

„Erweiterungsoptionen“

Iris Tomczak-Pestel, Technische Dezernentin Baesweilers, hatte zudem deutlich gemacht, dass man flexibel auf weiteren Bedarf reagieren kann: „Ebenfalls ist geplant, dem im ersten Abschnitt entstehenden Kindergarten Erweiterungsoptionen zu bieten.“ Durch die Ausweisung des neuen Baugebiets soll der steten Nachfrage nach Bauland in Baesweiler Rechnung getragen werden.

(mas)