Baesweiler: Baesweiler Müllgebühren sinken

Baesweiler: Baesweiler Müllgebühren sinken

Das Bonbon war noch gar nicht ganz gelutscht, da schloss das Baesweiler Stadtparlament den öffentlichen Teil seiner Sitzung schon wieder. So gut wie harmonisch abgearbeitet - und das in allen Punkten.

Zu Beginn hatte CDU-Ratsherr Andreas Schmitz aus einer großen Tüte Salmiak-Bonbons brav an jedes Ratsmitglied plus Verwalter verschenkt. Nicht nur aus dem Grunde stimmte der Rat parteiübergreifend einheitlich ab.

So zum Beispiel bei den Kanalbenutzungsgebühren. Hatte Grünen-Chef Rolf Beckers bei der vorbereitenden Haupt- und Finanzausschußsitzung die Zustimmung versagt und sich enthalten, so korrigierte der Fraktionsvorsitzende dies im Auftrag seiner Partei. Verbunden mit einer eingehenden Erläuterung und einem vorangegangenen Gespräch mit Kämmerer Leobert Schmitz. Die mündete in der Feststellung, „wir möchten die Stadtverwaltung aufgrund der kommunalen Finanzsituation nicht im Regen stehen lassen”. Die Grünen stimmten somit dem Verwaltungsvorschlag, die Kanalbenutzungsgebühren unverändert zu lassen, zu.

Unverändert bleiben auch die Bestattungsgebühren. Dagegen sinken die Müllgebühren So wird eine 80-Liter-Tonne im Jahr 128,52 Euro (bisher 133,44 Euro) kosten. Die Grundgebühr für eine Abfallgemeinschaft wird 124,68 Euro (bisher 129,48 Euro) betragen. Kostete die Entleerung der grauen Restmülltonne bisher 4,34 Euro, so werden künftig nur 3,92 Euro berechnet. Die Gebühren für die Biotonne liegen unverändert bei 37,68 Euro.