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Baesweiler bekämpft wieder den Eichenprozessionsspinner

Gefährliche Raupen : Stadt Baesweiler überprüft Bäume auf Eichenprozessionsspinner

Die Eichenprozessionsspinner (EPS) sind in Nordrhein-Westfalen weiter auf dem Vormarsch. Der EPS ist ein Schmetterling, dessen Raupen sich vom Niederrhein kommend immer mehr ausbreiten und großen Schaden anrichten.

Wie in den vergangenen Jahren werden in Baesweiler wieder die städtischen Eichen auf Eichenprozessionsspinner (EPS) überprüft und – falls vorkommend – bekämpft beziehungsweise vorsorgende Maßnahmen getroffen.

Die Überprüfung und Bekämpfung des EPS erfolgt im gesamten Stadtgebiet Baesweiler ab Montag, 6. Mai, durch eine Fachfirma mit Hilfe des städtischen Bauhofs.

Bis vor wenigen Jahren war der EPS nur in südlichen Gefilden zu Hause. Durch das warme und trockene Klima ist die Schmetterlingsart jedoch auch immer öfter im Norden anzutreffen. 1998 waren in NRW erstmals Bäume in Kevelaer von dem Schädling befallen, der sich seitdem kontinuierlich ausbreitet.

Der EPS befällt vor allem einzeln stehende besonnte Eichen, Alleenbäume und Waldränder; die Raupen ernähren sich durch die Eichenblätter.

Die Haare der Raupen können beim Menschen sowie bei Haus- und Wildtieren zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Haut- und Atemwegsreizungen führen. Deshalb ist die Kontaktvermeidung mit den Raupen oder den an den Bäumen haftenden oder heruntergefallenen und am Boden liegenden Gespinsten die wichtigste vorbeugende Maßnahme. Die Nester sind meist faustgroß. Verteilt werden die Härchen auch durch den Wind.