Baesweiler: „Bärenbuden“-Besuch macht den Grengrachtschülern viel Spaß

Baesweiler: „Bärenbuden“-Besuch macht den Grengrachtschülern viel Spaß

„Was sind denn das da alles für komische Dinger?“ Radiobär Stachel blickte erstaunt in die Aula der Grengrachtschule. „Das sind doch Kinder“, half ihm Erwin Grosche auf die Sprünge. „Ach so, und die dicken Dinger da am Rand?“ Damit meinte er die Erwachsenen.

Die kleinen Zuschauer hielten sich die Bäuche vor Lachen — und die Lehrer und Erzieherinnen nahmen den Scherz mit Humor. Der „Bärenbude Klassenzauber“ des WDR war zu Gast und nahm rund 125 Mädchen und Jungen aus der Grengrachtschule und Vorschüler des Kindergartens Sonnenschein, des Kindergartens Paradiso und des Kindergartens Trauminsel mit in die zauberhafte Welt des Kinderradios.

Die Veranstaltung war der Höhepunkt eines medienpädagogischen Projekts, das den Kindern das Medium Radio spielerisch näher bringen sollte. Johannes und Stachel stellten ihrem „hochverkehrten Pupslikum“ ihre „Musikkapelle“ vor: den Kabarettisten und Musiker Erwin Grosche.

Im froschgrünen Anzug saß er mit seiner Gitarre auf einem großen Radio und stimmte ein Radiolied an. „Wenn mal dicke Luft herrscht, dann fahr‘ ich die Antenne raus und such‘ mir einen Sender aus“. Die Kinder sangen eifrig mit und reckten die Arme als Antennen in die Höhe. „Im Radio kann man tolle Geschichten hören“, erzählte Stachel. Nämlich von Kindern, die sich so verkleiden, dass selbst die Mutter sie fast nicht mehr erkennt. Das probierte er gleich mal aus und verkleidete sich als Krokodil. „Wir werden von einem Monster angegriffen! Alle unter die Stühle!“ rief sein Stachel und die Kinder gingen unter ihren Stühlen in Deckung. Fantasie entwickeln und Zuhören können — zwei wichtige Fähigkeiten für Kinder, die durch das medienpädagogische Projekt Bärenbude Klassenzauber gefördert werden.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts, bei dem die Kinder mit Hör- und Geräuschespielen fürs Zuhören sensibilisiert und zum Nacherzählen und Weiterdichten von Radiogeschichten ermutigt werden.

(fs)