Verein der Freunde und Förderer: Gedanken zum AWO-Seniorenzentrum

Seit 16 Jahren besteht der Verein der Freunde und Förderer des Walter-Heckmann AWO-Senioren- und Sozialzentrums Herzogenrath nun schon. Sein Motto ist selbstlose Hilfe.

Im Herbst 2002 konnte sich der Förderverein nach mehreren Vorgesprächen unter der Moderation des damaligen Bürgermeisters Gerd Zimmermann konstituieren. Von Anfang an ist Erwin Künkeler aus Kohlscheid Vereinsvorsitzender.

„Überparteiich und selbstlos“ arbeitet der kleine Verein, der 45 Mitglieder zählt. Seine Aufgabe ist es, „älteren Menschen bei der Gestaltung und Bewältigung ihres Alltags zu helfen“. Er tut dies im Wesentlichen durch gezielte Unterstützung von Projekten, die den Bewohnern der Häuser „Merkstein“ und „Ritzerfeld“ der Senioreneinrichtung im Stadtteil Merkstein zugutekommen.

Der Vereinsvorstand zog nun Bilanz seines Wirkens. Kulturelle Veranstaltungen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Einrichtungsleitung ausgerichtet, therapeutische Maßnahmen für die Bewohner unterstützt und nicht zuletzt: größere soziale Anschaffungen finanziert, die den Menschen das Leben angenehmer gestalten. Kassierer Volker Hackenbroich legte eine Zusammenstellung der Ausgaben vor: 90.000 Euro wurden seit Vereinsgründung umgesetzt. Die Entscheidungen, welche Projekte gefördert werden, fielen im Vorstandsgremium stets einvernehmlich.

Das Geld, mit dem die „Freunde des Seniorenzentrums“ viel Gutes tun, erhält der Förderverein als Beitragszahlung von seinen Mitgliedern und durch Spenden, die steuerlich absetzbar sind. Ohne teuren Verwaltungsaufwand werden die Einnahmen zielführend im Sinne der Sponsoren verwandt. So konnten Anschaffungen für Gemeinschaftsräumlichkeiten, Terrassen und Außenanlagen oder Unterhaltungsmedien finanziert werden.

Vorsitzender Erwin Künkeler verweist auf die gute Zusammenarbeit mit dem Leiter der Einrichtung, Lothar Cecharowski, und lädt ausdrücklich interessierte Bürger zur Mitgliedschaft im „Verein der Freunde und Förderer“ ein. „Das AWO-Seniorenzentrum in Merkstein genießt in der Bevölkerung einen guten Ruf, hier engagiert man sich gerne“ unterstrich der Vorsitzende.

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