Alsdorf: Ausstellung: Besetzungsbriefmarken aus dem zweiten Weltkrieg

Alsdorf: Ausstellung: Besetzungsbriefmarken aus dem zweiten Weltkrieg

Was die Faszination der Philatelie ausmacht? Dass Briefmarken den Betrachter zu Gedankenreisen an andere Orte einladen. Entdecken lässt sich diese Faszination in vielfacher Hinsicht. Der Briefmarkensammler-Verein Alsdorf nahm sich diesmal eines sensiblen Themas der deutschen Vergangenheit an.

In der Ausstellung „Deutsche Besetzungsausgaben 1939 bis 1945“ sind in acht Rahmen rund 150 Wertzeichen, (Briefmarken-) Belege, Briefe, Postkarten und Feldpost in den Räumen der Aachener Bank in Alsdorf, Luisenstraße, ausgestellt. Besetzungsmarken aus der Zeit von 1939 bis 1945 gab es u.a. im Balkan, in Teilen Frankreichs, auf den Kanalinseln, Kurland und Laibach, im Baltikum, in Luxemburg, in Teilen Russlands und der Ukraine.

Einige besetzte Gebiete nahmen aus verschiedenen politischen Gründen postalisch eine Sonderstellung ein, so Böhmen und Mähren sowie das Generalgouvernement in Polen. Die Besetzungsmarken, vor allem aus dem zweiten Weltkrieg, sind sehr zahlreich und kostbar. Naturgemäß ist deshalb der Sammler zu einer Begrenzung und Auswahl eines Spezialgebietes gezwungen. Aussteller und Sammler Willi Schmitz dankte der Aachener Bank für die Gelegenheit, einem größeren Publikum diese sehenswerte Ausstellung präsentieren zu können.

Diese Ausstellung ist während der Geschäftszeiten noch bis zum 15. Mai zu sehen. Zum Europafest wird der Verein eine weitere Ausstellung präsentieren. Dann zum Thema „Partnerschaft mit Luxemburg“.

(fs)