1. Lokales
  2. Nordkreis

Herzogenrath: Arbeitsreiches Wochenende für die Wehr

Herzogenrath : Arbeitsreiches Wochenende für die Wehr

Das waren arbeitsreiche Tage für die Feuerwehr in Herzogenrath. Den Anfang machte am Freitagmorgen eine Brandmeldung aus Niederbardenberg. Gegen 9.30 Uhr wurde per Notruf ein Feuer in einem Haus an der Florastraße gemeldet. Durch die Einsatzkräfte der Hauptwache und des Löschzuges Herzogenrath wurde allerdings schnell festgestellt, dass es sich „nur” um einen überhitzten Nachtspeicherofen handelte.

Im weiteren Tagesverlauf zogen dann auch die Ausläufer des Sturmtiefs „Ewald II” über Herzogenrath hinweg. Hatte man im Vorfeld mit schlimmeren Schäden gerechnet, fiel die Bilanz im Nachhinein noch glimpflich aus. In der Zeit von Freitag auf Samstag musste die Wehr zu insgesamt fünf sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Hierbei galt es überwiegend Äste und Bäume von Verkehrsflächen zu entfernen.

Samstagabend wurde um 18.57 Uhr der Wehr ein Kellerbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Geilenkirchener Straße in Merkstein gemeldet. Der vermutete Kellerbrand entpuppte sich jedoch als Verpuffung in der Heizungsanlage. Diese hatte jedoch zu einer massiven Rauchentwicklung in dem Gebäude geführt. Durch die im Einsatz befindlichen Kräfte der Hauptwache und des Löschzuges Merkstein wurde die Heizungsanlage mittels Notausschaltung außer Betrieb genommen und das gesamte Haus quergelüftet.

Für die Bediensteten der Hauptwache war danach noch nicht „Feierabend” angesagt. Diese musste noch anschließend gegen 21.30 Uhr an der Bardenberger Straße einen brennenden Baum ablöschen und Sonntagnacht beziehungsweise -morgen den Rettungsdienst unterstützen. Um 2.30 Uhr musste mittels Drehleiter eine Person aus einem Haus an der Geilenkirchener Straße gerettet und gegen 7.40 Uhr im Rahmen eines Notfalls, ebenfalls an der Geilenkirchener Straße, eine Tür geöffnet werden.