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Baesweiler: Ambulanter Hospizdienst der Malteser

Baesweiler : Ambulanter Hospizdienst der Malteser

Seit zwölf Jahren arbeitet Ulla Spiller im Wohn- und Pflegeheim „Maria Hilf” in Setterich in der Altenpflege. „Ich habe gesehen, wo die Mängel sind”, sagt sie.

Beispielsweise, dass das Pflegepersonal kaum in der Lage ist, Sterbende permanent zu begleiten, weil der Personalschlüssel hier wie in vielen anderen Häusern auf Grund gesetzlicher Regelungen zu eng bemessen ist. Und das ließ ihr keine Ruhe. Beim ambulanten Hospizdienst der Malteser in Aachen besuchte sie einen Vorbereitungskurs als Sterbebegleiterin, bildete sich in Palliativmedizin fort - und rief jetzt den „Malteser ambulanter Hospizdienst Baesweiler” ins Leben.

Noch ist es eine kleine Truppe, die sich dafür engagieren will, Menschen beim Sterben zu begleiten. Deshalb ist das Angebot vorerst auch auf Baesweiler beschränkt. Die Ehrenamtlichen wollen vor allem eines: unheilbar kranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu Hause oder in einem Wohn- oder Pflegeheim - in deren vertrauter Umgebung also - begleiten und ihnen weitere Hilfsangebote vermitteln.

Ein Angebot, auf das der Leiter des Wohn- und Pflegeheims „Maria Hilf”, Ulrich Zerressen, gerne zurückgreift. Nicht nur das: Seine Einrichtung unterstützt den ambulanten Hospizdienst tatkräftig und hat einen Kooperationsvertrag mit ihm abgeschlossen.