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Baesweiler: Am Ende gab es noch eine fröhliche Polonaise

Baesweiler : Am Ende gab es noch eine fröhliche Polonaise

Helmut Heuschen war begeistert: „Wir sollten uns von jetzt an jeden Freitagabend hier treffen”, meinte der Erfinder des Aktivurlaubs bei der Abschlussveranstaltung in der Mehrzweckhalle. Ausgelassen wurde gefeiert - nach zwei Wochen körperlicher Ertüchtigung und bester Unterhaltung ein wohlverdienter Abschluss.

Für Bürgermeister Dr. Willi Linkens war der Aktivurlaub mit seinen 233 Veranstaltungen auch in diesem Jahr ein „Riesenerfolg”. Die Rekordteilnehmerzahl von 5500 aus dem Vorjahr konnte diesmal allerdings nicht erreicht werden. „In etwa 4700 Teilnehmer” waren es diesmal, wie Helmut Heuschen erklärte. Linkens hatte verschiedene Erklärungen: „Einerseits hat das schlechte Wetter seinen Teil beigetragen. Andererseits hatten wir im Vorjahr noch viele Abschlussveranstaltungen am damals im Bau befindlichen Carl-Alexander-Park. Rechnet man dies raus, haben wir eine ähnliche Teilnehmerzahl.”

Für das Fest an der Grabenstraße hatten sich die Verantwortlichen noch einmal richtig ins Zeug gelegt: Ein buntes Rahmenprogramm lockte ebenso wie ein leckeres Buffet. Zum herzhaften Lachen lud Käthe Ophoven ein, die mit ihren Witzen auch vor Bürgermeister Linkens nicht Halt machte. Der nahm´s mit Humor und erzählte anschließend dann auch noch selbst einen Witz.

Für viel Spaß sorgten auch die Djembe-Trommler unter Leitung von Gabi Grabowski. Sie hatte Workshops im Trommeln angeboten, die Teilnehmer präsentierten nun in Können. Hörten die Zuschauer bei der ersten Darbietung nur zu, durfte beim zweiten Lied getanzt werden. Zuerst reagierten die meisten noch zurückhaltend, doch nachdem das Eis gebrochen war, gab es am Ende sogar noch eine Polonaise durch den ganzen Raum.

Bei allem Vergnügen wollte Helmut Heuschen aber nicht das Lob für die zahlreichen ehrenamtlichen Kursleiter vergessen: „Es ist ganz toll, mit welchem Herz die Leiterinnen und Leiter dabei sind. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass es sich dabei nicht um irgendwelche Amateure handelt: Sie alle haben viele Fortbildungen und Schulungen besucht, das sind echte Profis in ihrem Bereich.”