Alsdorf: Alsdorfer Tierpark erhöht Parkgebühren

Alsdorf : Alsdorfer Tierpark erhöht Parkgebühren

Parken am Alsdorfer Tierpark wird ab Januar des nächsten Jahres teurer. Bislang zahlt man auf den beiden Plätzen an der Theodor-Seipp-Straße zwei Euro, künftig werden drei Euro fällig. Für den ganzen Tag wohlgemerkt.

„Wir werden ab Dezember auf Schildern darauf hinweisen, dass die Erhöhung ab Januar ansteht“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders, der auch Vorsitzender des Tierparkvereins ist. Die Einnahmen aus den Parkgebühren kommen unmittelbar dem Tierpark zugute. Sie fließen 1:1 in Unterhalt und Investitionen.

Die Anregung für die Gebührenerhöhung sei über den Tierparkleiter von Besuchern an ihn herangetragen worden, sagte Sonders weiter. „Das ist ein wirklich gutes, kostenloses Freizeitangebot. Woanders werden Parkgebühren und Eintritt verlangt“, sagte Sonders. Das wüssten auch die Besucher zu schätzen, von denen manche eben geäußert hätten, zu einem höheren finanziellen Obolus bereit zu sein.

Der Aufsichtrat der Foga (Freizeitobjekte Alsdorf, eine Tochter der Stadt), habe den Beschluss dann auch einstimmig gefasst. „Und man muss ja auch sagen, dass wir viel investiert haben im letzten Jahr. Da müssen wir kein schlechtes Gewissen haben.“

Rund 100.000 Euro nimmt der Tierpark jährlich über die Parkgebühren ein — also parken halb so viele Autos bislang auf einer der beiden Flächen. Sonders geht davon aus, dass in jedem Wagen durchschnittlich drei Personen sitzen. Rund 200.000 Besucher werden jährlich insgesamt gezählt. „Zu den regelmäßigen Besuchern zählen Menschen, die in einem Umkreis von 50 Kilometern wohnen“, berichtete Sonders. Unter anderem profitiert Alsdorf da auch von Eifel- und Aachen-Touristen.

270.000 Euro von der Stadt

Zu einem Fünftel werden die Kosten des Tierparks über die Parkgebühren gedeckt. 270.000 Euro fließen von der Stadt, außerdem gibt es Futterspenden, Sponsorenverträge, Mieteinnahmen (Kiosk) und Einnahmen aus dem Bootsverleih, die Geld in die Kasse spülen.

Der Unterhalt der Tiere wird über den Tierparkverein gedeckt, über Tierpatenschaften, Mitgliedsbeiträge und Spenden.

„Der größte Posten sind die Mitarbeiter“, sagte Sonders, dieser Teil werde über die städtischen Zuschüsse gedeckt. Fünf Vollzeitkräfte sind es, darüber hinaus sieben bis acht Aushilfen. Sonders betonte, dass so ein Tierpark ein 365-Tage-Betrieb im Jahr sei. „Und die Tiere wollen auch an Feiertagen was zu fressen haben.“

Somit ging ein großes Lob an den Tierparkleiter Stefan Heffels stellvertretend für seine Mitarbeiter, die unermüdlich im Einsatz seien.