Alsdorf: Alsdorfer Schule Listemann setzt seit 30 Jahren Akzente

Alsdorf: Alsdorfer Schule Listemann setzt seit 30 Jahren Akzente

Im Saal des St.-Castorhauses in Alsdorf wurde ein besonders bunter Klangteppich ausgelegt. Die Musikschule Listemann feierte ihr 30-jähriges Bestehen im Rahmen eines Konzert mit Schülern und langjährigen Weggefährten.

Barbara Listemann und ihr Mann Christoph sind stolz darauf, seit 1986 Hunderten Schülern aus 30 Nationen die Freude am Musizieren an Klavier und Akkordeon vermitteln zu haben. Von den derzeit 100 Schülern zwischen 5 und 85 Jahren stellten an dem Nachmittag 16 ihr Können unter Beweis.

Vize-Bürgermeister Friedhelm Krämer gratulierte zum runden Geburtstag. Er unterstrich, dass es dem Ehepaar Listemann auf besonders hervorragende Weise gelinge, bei ihren Schülern die Leidenschaft für die Musik zu wecken. Diese Leidenschaft liegt in der Familie: Christoph Listemanns Mutter Trudy Hahnraths gründete bereits in den 1950er Jahren eine Musikschule in Alsdorf. Dass auch sie den Staffelstab weitergeben können, dessen sind sich die Listemanns sicher. So haben Schüler der Listemanns ebenfalls schon die Passion zum Beruf gemacht, was nicht ohne Stolz bemerkt wurde.

Das Konzert wurde von Barbara Listemann mit einem Stück von Frédéric Chopin eingeleitet. Dieses Mal mit der schnellen „Fantasie Impromptu“. Weiter ging es mit einem bunten Repertoire fröhlicher, wie auch melancholischer Stücke.

Klassische Werke standen dabei gleichberechtigt neben Pop, Filmmusik oder auch Volksliedern, was dem Selbstverständnis der Musikschule entspricht. Musikerkollege und Jubiläumsgast Gerhard Giel passte mit seiner Verbindung von Klassik, Pop und Jazz daher sehr gut in das Programm. Abgerundet wurde das Konzert wieder durch einen von den Jubilaren vierhändig vorgetragenen Beitrag.

(js)
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