Alsdorf: Alsdorfer Bahnhofsplatz: Richtkranz hängt am Stadttor

Alsdorf: Alsdorfer Bahnhofsplatz: Richtkranz hängt am Stadttor

Der Richtkranz hängt, der Zeitplan steht: Das „Alsdorfer Stadttor“ wächst ganz so, wie es wachsen soll. Am Montag wurde Halbzeit gefeiert an der Baustelle in prominenter Lage. Dort, wo einst das „Hotel Mertens“ an der Ecke des Bahnhofsplatzes stand, sollen im Mai neue Mieter in einen Neubau einziehen.

„Wir haben das Ziel erreicht, die Außenhülle vor dem Winter dicht zu bekommen“, sagte Dieter Sandlöbes als Geschäftsführer der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft (GSG), die im April als Bauherrin das 6,5 Millionen schwere Projekt aufgenommen hatte. Der Bau wird im Erdgeschoss eine Diabetologische Praxis beheimaten und auf sechs Etagen darüber insgesamt 33 barrierefreie Wohnungen.

Nicht bloß möglichst schick aussehen soll das Gebäude, das in unmittelbarer Nähe zum Busverknüpfungspunkt und zur Euregiobahn eine Art Visitenkarte der Stadt sein soll. „Wir wollen hier auch mal demonstrieren, was die GSG für die Stadtentwicklung leisten kann“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders. Es ist deren bislang größtes Projekt - und für die Stadt ist es nicht minder wichtig. „Es ist absolut nötig, dass wir unsere Innenstadt richtig rund kriegen. Das Stadtzentrum muss einfach gut entwickelt werden“, sagte Sonders mit Blick auf weitere Baustellen wie das Kultur- und Bildungszentrum.

Die neuen Wohnungen dürften ein Selbstläufer werden. „Die werden uns regelrecht aus den Händen gerissen.“ Vor allem Ältere wollen zunehmend im Stadtzentrum leben und Wohnungen, in denen sie sich ungehindert bewegen können. Sonders: „Mit dem Gebäude sind wir da auf einem guten Weg, auf dem es sicher noch weitere Projekte geben wird.“

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