St. Jakobus Warden: Auf der Suche nach einem neuen Vorstand

St. Jakobus Schützenbruderschaft : Auf der Suche nach einem neuen Vorstand

Große Freude und Zufriedenheit über den glänzenden Verlauf des Jubiläumsfestes anlässlich des 150-jährigen Bestehens herrschte jetzt bei der Mitgliederversammlung der St. Jakobus Schützenbruderschaft 1869 Warden im Dorfgemeinschaftshaus.

Hierzu hieß Brudermeister Alfred Hollenbrock neben den Majestäten besonders Ehrenbrudermeister Robert Pelzer, Ehrenmitglied Karl-Heinz Flett und General Hans-Peter Weidenhaupt willkommen. Geschäftsführer Michael Zenner ließ noch einmal ausführlich die zahlreichen Höhepunkte an den fünf Festtagen Revue passieren. Alle Veranstaltungen hätten mit über 400 Besuchern eine tolle Resonanz gefunden. Zenner dankte, wie vorher auch der Brudermeister, alle neben dem Vorstandsteam, die hieran beteiligt waren.

Auch Hauptkassierer Uwe Leinesser strahlte, denn auch er konnte nur Positives berichten und trotz der hohen Kosten, was besonders die Programme betraf, noch einen prächtigen Überschuss vermelden. „Als am Anfang die ersten Kosten in Erscheinung traten, wurden wir schon nachdenklich. Aber die tolle Arbeit vieler Mitglieder, der gute Besuch, der große Festausschuss und die Sponsoren ließen uns schon bald entspannt sein, was auch im Endergebnis erkennbar ist“, so Leinesser.

Ehrenbrudermeister Robert Pelzer nahm die Gelegenheit wahr und dankte dem Vorstand und den Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz, wobei er besonders Geschäftsführer Michael Zenner herausstellte, der eine beispielhafte Arbeit geleistet habe und sich auch als Moderator an den Tagen hervortat, wobei Pelzer aber nicht vergas, Brudermeister Alfred Hollenbrock und Hauptkassierer Uwe Leinesser mit einzubeziehen.

In der Tat trafen die St. Jakobus Schützen bei der Vorbereitung ihres Festes auf viele helfende Hände. Sicherlich ist das auch ein Zeichen der Anerkennung für die jährlichen Leistungen der St. Jakobus Schützenbruderschaft besonders um ihr Schützen- und Volksfest.

Nach der Neuaufnahme einiger Mitglieder stand der Ausblick auf die Neuwahlen im November dieses Jahres im Mittelpunkt. Um es vorweg zu sagen: Dies wird eine harte Nuss. Wie seit einigen Monaten bekannt und erörtert, bleibt es offensichtlich dabei, dass die drei Vorstandsmitglieder vom geschäftsführenden Vorstand, Brudermeister Alfred Hollenbrock, Geschäftsführer Michael Zenner und Hauptkassierer Uwe Leinesser, nicht mehr antreten werden. „Wir hängen zwar an unsere Bruderschaft, zwei von uns können aber aus gesundheitlichen Gründen die Arbeit nicht mehr leisten“, bedauert der Brudermeister.

Hauptkassierer Uwe Leinesser, der inzwischen nach außerhalb von Alsdorf verzogen ist, hatte seinen Rücktritt schon länger angekündigt. Es ist schade, dass dieses erfolgreiche Trio nach dem tollen Fest, welches sie auf die Beine stellten, aufhören muss. Dies trifft die Bruderschaft schwer. Gespräche bezüglich der Wahl eines neuen Vorstandes gestalten sich, wie bei vielen anderen Vereinen, schwierig, werden aber intensiv in der Hoffnung fortgesetzt, eine gute Lösung bis November zu finden.

(rp)
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