Richtfest Sportlerheim Energeticon

Freude in Alsdorf : Richtfest beim Sportlerheim am Energeticon

Zum Richtfest des Vereinsheims am Sportplatz Energeticon – der Platz und die Anlagen werden künftig vom SC Kellersberg und vom JSV Alsdorf als heimische Spielstätte genutzt – herrschte allseits Aufbruchstimmung und Vorfreude.

Kathrin Koppe sagt es sehr bestimmt. „Wir werden definitiv zum Ende August 2019 fertig sein“. Pünktlich zum Punktspielbetrieb der Saison 2019/20. Mindestens zwei Vereine und die weiterführenden Schulen am Kubiz wird das sehr freuen, was die Geschäftsführerin der Stadtentwicklung Alsdorf GmbH (SEA) am Mittwochmorgen ankündigte.

Zum Richtfest des Vereinsheims am Sportplatz Energeticon – der Platz und die Anlagen werden künftig vom SC Kellersberg und vom JSV Alsdorf als heimische Spielstätte genutzt – herrschte allseits Aufbruchstimmung und Vorfreude. Dort, wo am Mittwoch noch gemeinsam draußen gefrühstückt wurde, soll spätestens zur Einweihung auch gegrillt werden. „Das wird eine ganz schnuckelige und gemütliche Ecke hier“, zeigte Koppe im Schatten des knapp 500 Quadratmeter großen Gebäudes auf. Denn dort werden in Verlängerung terrassenartige Stufen angelegt, von denen sich die sportlichen Aktivitäten anschauen lassen können.

Die neue Sportanlage wird mit Groß- und Kleinspielfeld ausgestattet, dazu kommen Flutlichtanlagen, Laufbahn und Leichtathletikanlage sowie ein Gemeinschaftsgebäude. Über diesem Gebäude schwebt seit Mittwoch der Richtkranz. Das barrierefreie Gemeinschaftsgebäude wird zukünftig dem SC Kellersberg und dem JSV Alsdorf als Vereinsheim dienen. Jedes der beiden Vereinsheime beherbergt jeweils zwei Mannschaftskabinen mit Sanitärbereichen, eine Schiedsrichterumkleide, Vereinsraum, Geschäftszimmer, Teeküche und Abstellräume sowie eine behindertengerechte WC-Anlage.

Am 19.11.18 wurde die Baumaßnahme des Gebäudes gestartet, drei Monate davor begannen die Arbeiten an der Sportanlage. Die Gesamtkosten betragen rund 3,5 Millionen Euro und werden aus dem Förderprogramm „Kommunales Investitionsförderungsgesetz“ gefördert. Bevor Zimmerer-Meister Frank Stähr den Richtspruch sprach, zeigte sich Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders im Beisein vieler Gäste beeindruckt. „Ich bin wirklich erstaunt, wie flott das geht“, dankte der Ratsvorsitzende allen Beteiligten von der Planung bis zur Ausführung. Besonders wichtig sei es der Stadt, dass auch die weiterführenden Schulen in unmittelbarer Nähe Sporttraining auch nach dem Ganztagsschulbetrieb anbieten können.

Sonders dachte aber auch schon laut weiter. In einem interfraktionellen Gespräch habe man sich kürzlich mit der Politik geeinigt, dass zwei weitere Sportstätten erheblich aufgewertet werden. So wird der VfB Alsdorf (Anlage Zopp) bald einen „richtigen“ Rasen bekommen und auch die Sportanlagen Mariadorfer Südpark werden erheblich aufgewertet. Unter anderem wird der Hauptplatz mit einem Kunstrasen versehen. Damit erfülle man nicht zuletzt den Sportstättenentwicklungsplan aus 2016.

Norbert Leschnik, Vorsitzender des JSV Alsdorf: „Wir haben uns inzwischen mit dem Umzug arrangiert und freuen uns wenn endlich der erste Ball hier rollen kann“. Denn nun könne man – im Gegensatz zur alten Anlage Göbbelsstadion, „deren Unterhaltung immer ein Problem war“– positiv in die Zukunft sehen“. Denn, das stellte Leschnik heraus, „künftig kommen dann auch wieder Gastvereine zu unseren Turnieren. Das haben wir doch schmerzlich vermisst“.

(mali)