MGV Polyhymnia begeistert in Alsdorf

Konzert in Alsdorf : MGV Polyhymnia gut aufgelegt

Vorsitzender Günter Schmadalla strahlte vor Freude, als er bei der Eröffnung des Konzertes seines MGV Polyhymnia Mariadorf am Spätsommertag in das bis auf den letzten Platz besetzte Forum der Marienien-Realschule in Blumenrath blickte.

Dass man ein solches Konzert gestalten könne, verdanke man ihrem Dirigenten Rudolf Casper. Auch im beschaulichen Mariadorf konnte der Gast-Chor voll und ganz überzeugen mit einem Mix aus aktuellen Hits und bekannten Songs der Popgeschichte. Zunächst aber legte der MGV Polyhymnia los. Die Polyhymnianer starteten mit „Tebje Pajom“, ein zu Herzen gehender Altrussischer Kirchengesang. Weiter ging es mit „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ von Reinhard Mey und der „Waldandacht“ über erwecktes Leben im Wald mit den Tenor-Solisten Günter Schmadalla und Hubert Zopp.

Locker vom Hocker moderierte Lorenz Bartz die Lieder vom Gastchor aus Aachen. So eröffnete Chorleiter Luc Nelissen den Auftritt seiner Truppe mit dem erstklassig intonierten „Man in The Mirror“, nur um gleich darauf mit der Ballade „Don't worry“ der choreigenen Solistin Regina Hof zum Ahaus einen weiteren frühen Höhepunkt an diesem Konzertnachmittag zu setzen.

Den zweiten Programmteil eröffnete die Polyhymnia mit einer Reihe von Ohrwürmern, bei denen der Chor seine gesangliche Vielseitigkeit und Fülle des Klanges unter Beweis stellte, besonders beim Lied „Rose weiß, Rose rot“ gleich zu Beginn. Es folgten weitere gekonnt vom MGV Polyhymnia vorgetragenen Lieder, u.a. „Timokwein“, ein schnelles fröhliches Trinklied aus Jugoslawien. „Nun leb wohl du kleine Gasse“, ruhig und Herz berührend vorgetragen, „Südliche Sommernacht“ eine beschwingte italienische Volksweise bis abschließend hin zu „Carmencita“, ein spanisches Tanzlied.

Und auch der Flow Chor war in der 2. Konzerthälfte toll aufgelegt. Solist Markus Bartz zeigte beim gefühlvoll vorgetragenen „February Song“ sein ganzes Können und bestätigte das hohe gesangliche Niveau des seines Chores. Das Highlight des Abends setzte Flow dann ganz zum Schluss mit der Zugabe. Verteilt durchs gesamte Publikum gaben die 30 Sängerinnen und Sänger des Chores ihr selbst erklärtes Lieblingsstück „Run“ zum Besten und entließen so manchen Zuschauer sichtlich gerührt nach Hause.

(rp)
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