Mariadorf: Alemannia verspricht sich viel vom neuen Kunstrasen

Alemannia Mariadorf : Kunstrasen statt Kartoffelacker

Vor rund zehn Jahren wurde dem SV Alemannia Mariadorf durch einen Pachtvertrag zwischen dem Eigentümer Evonk (vorher EBV) und der Stadt Alsdorf eine 40-jahrige Nutzung der Sportanlage mit den beiden Sportplätzen im Südpark garantiert.

Die Pflege und Unterhaltung der kompletten Sportanlage mit ihren vielen Bäumen und Grünflächen obliegt seit 1982 den Landalemannen, die diese Aufgabe mit großem Einsatz und Dank ehrenamtlicher Hilfe der Mitglieder bisher bewältigen konnte, wenn auch mit großer Kraftanstrengung.

Jetzt zeichnet sich endlich eine bessere Lösung ab, auch bezüglich des Arbeitsaufwandes, womit ein alter Traum des SV Alemannia Mariadorf in Erfüllung geht. Der Rat der Stadt stimmteim Frühjahr einstimmig der Verwaltungsvorlage über den Bau eines Kunstrasenplatzes im Mariadorfer Südpark zu. Groß war der Jubel der in der Sitzung anwesenden zahlreichen Vereinsmitglieder des SV Alemannia Mariadorf. Die Vereinsverantwortlichen dankten besonders Bürgermeister Alfred Sonders, der in vielen Gesprächen mit den Vereinsvertretern den Weg geebnet hat.

Mit der Eigentumsübernahme des Südparks durch die Stadt und dem damit verbundenen Erhalt der Sportplatzanlage „Südpark“ sind allen Schulen und Bürgern kurze Wege zur Ausübung ihres Sports gegeben. Hinsichtlich des Breitensports im Verein ist der Vereinsvorstand jederzeit mit anderen Vereinen zu Gesprächen bereit, so Ehrenvorsitzender Josef Weitz.

Kunstrasenplatz als Spieler-Magnet

Der Verein hat bezüglich eines Kunstrasenplatzes jetzt die Hoffnung, dass viele Jugendliche den Weg zu ihrem Heimatverein zurückfinden werden. Um dieser möglichen Entwicklung gerecht zu werden, hat der Vorstand einen Aufruf zur Mitarbeit bei der Jugend- und Vereinsarbeit beim SV Alemannia Mariadorf gestartet. „Die Förderung unserer eigenen Jugend war stets eine wichtige Säule in unserem Vereinsleben und hat dazu beigetragen, dass der Verein stets erfolgreich war und weiterhin sein wird. Die Jugendarbeit in den Vereinen zu vernachlässigen, ist fahrlässig, was viele Vereine in den letzten Jahren schmerzhaft erfahren mussten“, so Ehrenvorsitzender Weitz.

Der Verein bittet daher um Mithilfe bei der Ausbildung und Qualifizierung der Jugendlichen und wendet sich an alle Mitbürger, die Interesse an der Jugend- und Vereinsarbeit zeigen, an alle ehemaligen Spieler und Betreuer, um gemeinsam die sportlichen Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Terminvereinbarung unter 0176/20957501.

(rp)
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