Ferienspiele im Energeticon 2019

Energeticon : Spannende Ferienreise durch die Welt der Energie

Der größte Energielieferant war in diesen beiden Wochen mit Abstand die Sonne. Tropische Temperaturen begleiten die Teilnehmer des Energeticon-Ferienprogramms während ihrer spannenden Forschungsreise durch die Welt der Energie.

In Kooperation mit den Bündnispartnern vom ABBBA e.V., AkiFa e.V. und dem Bergbaumuseum Grube Anna konnte das Energeticon das Angebot kostenlos zur Verfügung stellen.

Das aktuelle Motto „Haus der Zukunft” wurde in diesem Sommer besonders wörtlich genommen – alle Kinder erschufen gemeinsam ein Modell ihrer Vorstellungen und fügten die einzelnen „Räume” am Ende zu einem großen Gebäude zusammen. Die Energieversorgung, die bei den Planungen an vorderster Stelle stand, ist natürlich nachhaltig und ressourcenschonend.

Dank des Förderprogramms „Museum macht stark” vom Deutschen Museumsbund, welches wiederum über das Programm „Kultur macht stark” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert wird, konnten die Verantwortlichen des Energeticon um Museumspädagogin Joana Harlander-Kleeblatt die zweiwöchige Entdeckungsreise auf dem weitläufigen Zechengelände auf die Beine stellen.

Bereits am ersten Tag wurde das Energeticon erkundet: Anstelle einer „eintönigen” Führung verteilten sich die Kinder in Kleingruppen auf die verschiedenen Museumsabschnitte. Hier lernten sie die jeweiligen Fakten und stellten die Ergebnisse den anderen Gruppen jeweils vor. Das Prinzip der Dampfmaschine konnte sogar selbst ausprobiert werden – der Zinkhütter Hof aus Stolberg hatte eine Miniatur als Leihgabe in Alsdorf gelassen.

Auf dem gesamten Anna-Gelände wurden Experimente gemacht und Informationen über die großen Energieträger Kohle, Öl, Wasser, Wind und Sonnenlicht zusammen getragen. Das hochsommerliche Wetter spielte den beiden Museumspädagoginnen Saskia Huppertz und Kerstin Kapp, die als Betreuerinnen fungierten, natürlich in die Karten. Expeditionen zum Fördergerüst der ehemaligen Zeche oder auf die nahegelegene Halde Noppenberg konnten problemlos durchgeführt werden. Die jungen Tüftler testeten beim Besuch des Alsdorfer Tierparks auch gleich ihre selbstgebauten Boote. Darüber hinaus wurden mit Hilfe des Sonnenlichts Bilder auf Fotopapier „gemalt” und kleine elektrische Ventilatoren gebaut.

Ab der zweiten Woche stand das „Haus der Zukunft” im Fokus. Die Kinder nutzten das neugewonnene Wissen und realisierten ihre Vorstellungen von einem modernen und energetisch nachhaltig versorgten Haushalt. Jeder baute in einem Karton ein einzelnes Zimmer des Hauses.

Einen „Joker” hatten die Teamleiter sich für den Hitzerekordtag aufgespart. Während das Thermometer die 40-Grad-Grenze im Freien knackte, begab sich die Gruppe „unter Tage”. Auf der Bergwerksstrecke des Museums herrschten angenehme 18 Grad.

(yl)