Briefmarken-Sammler-Verein Alsdorf mit neuer Ausstellung

Vom Kölner Dom bis zu „Trizonesien“ : Briefmarken-Sammler-Verein Alsdorf stellt kleine Schätze aus

Die Postbeförderung in den von den Alliierten besetzten Zonen und nach Abschluss des Waffenstillstandes im Mai 1945 war ganz unterschiedlich geregelt.

Briefe mit Marken und Abbildungen zum Thema „1945 bis 1949 – Wiedereröffnung und Besonderheiten der Postbeförderung nach Kriegsende, bis zur Gründung der Bundesrepublik" zeigt die Ausstellung des Briefmarken-Sammler-Vereins (BSV) Alsdorf derzeit hinter acht Vitrinen im Foyer der Aachener Bank.

Immer wieder erstaunlich mit welcher Perfektion die Marken dem Betrachter auf kleinstem Raum geschichtlichen Informationen liefern. Eröffnet wurde die Ausstellung vom BSV-Vorsitzenden Willi Schmitz, Landesverband Mittelrhein Vize-Präsident Karl-Heinz Richartz, Verbandsprüfer Wilhelm van Loo und der Aachener Bank-Leiterin Bettina Müller, die herausstellte, dass die Ausstellungen des Vereins immer mit ganz viel Herzblut und liebevoll zusammengestellt seien.

So sind so genannte „AM-Post-Marken", die bis 31. Oktober 1946 gültig waren, ebenso zu sehen wie die im Volksmund genannten „Trizonesien", die ab Februar 1946 in drei Zonen gültig waren. Zudem werden so genannte Kontrollratsausgaben gezeigt, auch Marken, die mit „Posthörnchen" überdruckt wurden, um sie so weiterzuverwenden. Eine Sonderserie (vier Marken) zum 700. Jahrestag der Grundsteinlegung des Kölner Doms ist ebenfalls ausgestellt – übrigens, die ersten Marken in der neuen Währung „DM", wie Willi Schmitz wissen ließ. Präsentiert werden des weiteren Marken, die pünktlich zur Währungsreform am 21. Juni 1948 erschienen, und viele mehr.

Interessierte können die Briefmarkenausstellung noch bis Freitag, 20. September, in der Aachener Bank, Luisenstraße 10, zu den Öffnungszeiten begutachten.