Alsdorf: Alsdorf: Trüber Himmel — quietschbunter Zoch

Alsdorf: Alsdorf: Trüber Himmel — quietschbunter Zoch

Schicke Kostüme, viel Musik und Kamelle satt: Beim Rosenmontagszug in Alsdorf-Mitte hatten Tausende Jecken gut lachen. Trotz Kälte und einiger Schneeflocken konnten Teilnehmer und Zuschauer das fröhliche Treiben gleichermaßen genießen. Zu sehen gab es einiges.

mehr als 80 Einträge hatte Zugleiter Harald Gilleßen auf der Liste. Darunter etliche Instrumentalvereine und 16 Fußgruppen, die in ihren bunten Gewändern die Highlights im närrischen Lindwurm setzten. Mal peppig und lustig wie die „Spaßmacher“, die in quietschgelben Clownskostümen unterwegs waren, mal finster-unheimlich wie die „Herr-der-Ringe“-Truppe, die auf Ritterrüstungen, blutiges Make-up und martialisches Waffenzubehör setzte.

Zu diesen Ungetümen wahrte so mancher kleine Kamellejäger lieber einen Sicherheitsabstand ... Schick auch die „Maler-&-Lackierer“-Gruppe der Funkengarde-Frauen und die Luftballon-Kostüme der „Karambas“, die unter trübem Winterhimmel farbenfrohe Akzente setzten. Für die „Power Girls“ konnte es nur eine Farbe sein: pink. Schließlich war Cindy aus Marzahn das Vorbild für diesen jecken Beitrag.

Alaaf und Applaus

Hoch zu Ross waren Sabrina Schmitt und Dirk Biste unterwegs. Sie hatten trotz Kritik mancher Tierschützer wie berichtet die Pferde für die KG Rot Weiße Funken gesattelt. Den Zuschauern gefiel‘s — viel Alaaf und Applaus gab es für die Vierbeiner im Zug.

Den Jubel genoss auch eine, die ihrem Mann vorauseilen musste: Prinzessin Gerti konnte mit Schulterverletzung zwar nicht die Leiter des Prinzenwagens erklimmen, um dort oben neben ihrem Horst I. Kamelle zu werfen — aber ein Grund, auf die majestätische Ausfahrt zu verzichten, war das noch lange nicht. Sie durfte standesgemäß in einem edlen Cabrio Platz nehmen und von dort aus ihren jecken Untertanen zujubeln. Auch schön. Wie überhaupt der ganze Zug, der es auf ein gutes Stündchen Vorbeimarsch brachte.

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